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Feuerwehr Ohr leistete 1075 Stunden Dienst / Handdruckspritze restauriert

Steinkauz aus Schornstein befreit

Ohr. Sie restaurierten mit eigenen Mitteln ihre alte Handdruckspritze fachgerecht und führten ihre Funktion am Feuerwehrhaus vor. Daneben rückten sie mit ihrem modernen Gerät zu einem Großbrand in Kirchohsen aus und befreiten einen eingeschlossenen Steinkauz aus einem Schornstein. Insgesamt leisteten die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Ohr 1075 Stunden. Dies verkündete Ortsbrandmeister Winfried Stäsche anlässlich der Hauptversammlung. Zudem leistete die technische Besatzung des Einsatzleitwagens des Landkreises 141,5 Stunden und nahm an Einsätzen und Übungen teil. Jörg Poppen absolvierte den Truppführer-Lehrgang an der niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle. Der stellvertretende Bürgermeister Wilfred-James Palmer dankte der Ortswehr für ihre Einsatzbereitschaft. Karsten Redeker, Leiter der 2. technischen Einsatzleitung, sprach den demografischen Wandel an und zitierte den niedersächsischen Innenminister: „Eine zeitgemäße Aus- und Fortbildung und moderne technische Ausstattung ist Grundlage, um ehrenamtliche Feuerwehrangehörige nachhaltig zu motivieren und neue Mitglieder zu gewinnen.“

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Kay Leinemann, stellvertretender Gemeindebrandmeister, gab einen Kurzbericht über die Einsätze wie bei einem Waldarbeiterunfall in Hämelschenburg, einem Brandeinsatz in Kirchohsen, einem Kanu-Unfall auf der Weser und einer Gleitschirmfliegerrettung. Insgesamt gab es im letzten Jahr fünf Verkehrsunfälle. Zuletzt ein schwerer Lkw-Unfall auf der B 83 bei Grohnde mit äußerst schwieriger Befreiung des eingeklemmten Fahrers.

Die Einführung des Digitalfunks ist inzwischen abgeschlossen und die erforderliche Alarm- und Ausrückordnung wurde angepasst, berichtete Leinemann. Ansporn sei hier weiterhin die Verstärkung der Einsatzbereitschaft, fügte der stellvertretende Gemeindebrandmeister hinzu. Bis zum Abschluss des Feuerwehrbedarfsplanes werden Fahrzeugbeschaffungen verschoben, so Kay Leinemann.

Der Vorsitzende des Fördervereins der Feuerwehr Emmerthal, Wolfgang Meyer, erinnerte an die Mitfinanzierung zusätzlicher Ausrüstungsgegenstände wie Notfall-Signalgeber im vergangenen Jahr.

Der Leiter der 2. technischen Einsatzleitung des Landkreises, Karsten Redeker, der stellverteretende Gemeindebrandmeister Kay Leinemann und Ortsbrandmeister Winfried Stäsche übernahmen gemeinsam die Ehrungen. Wolfgang Meyer und Karl-Heinz Rekate erhielten die Ehrung für 50 Jahre aktiven Dienst. Eckhard Mügge konnte aufgrund seiner Verhinderung noch nicht für 40 Jahre Dienst geehrt werden.ubo

V. li.: Karsten Redeker, Wolfgang Meyer, Winfried Stäsche, Karl-Heinz Rekate und Kay Leinemann.



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