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Steine unter den Bäumen lösen letztes Problem

Obernkirchen (rnk). Pünktlich zum "Tag der Architektur" ist auf dem Kirchplatz auch das letzte Problem gelöst worden: Weil unter den dichten Bäumen keine Blumen wachsen und gedeihen wollen - es fehlt an Licht und Wasser - und weil die verdorrten Beete zugleich von den Hunden gerne benutzt wurden, zieren jetzt Hunderte von Sandsteinvierecken den Platz.

Wo das Erbe mit der Moderne eine ebenso besinnliche wie harmonis

"Nichtüberkandidelt", so schätzte Walter Jöhris den Kirchplatz ein, den er als Architekt von "grün plan" saniert hatte und am "Tag der Architektur" den Interessenten erklärte. "Erbe trifft Moderne" hieß das diesjährige Motto, das auch auf den Kirchplatz zutrifft: Viele Elemente, die Jahrzehnte zu dem Platz gehörten, wie etwa die Laufwege, habe man übernommen und nur durch Sandsteinplattenwege ergänzt. Geblieben ist der Granit, schon vorhandene Muster wurden aufgenommen. Einen "Zeitgedanken" habe der Platz durch die Laufbänder erhalten, die in den (ebenfalls neuen) Sandsteinbänken die Teilnehmer der bisherigen Symposien verraten. Jöhris freute sich auch über die Bepflanzung an der Kirche: Da sie meist im Schatten liege würde, habe man sich damals für recht anspruchslose Pflanzen entschieden. Am Sonntag konnte Jöhris sehen, wie schön sie sich entwickelt haben. Zusammen mit demMarktplatz ergebe der Kirchplatz ein schönes Bild: Dort der lautere Mittelpunkt der Stadt, hier der ruhige Platz mit seiner besinnlichen Atmosphäre - "das korrespondiert", meinte Jöhris.

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