×
Gefordert: Behindertengerechte Treppe für Gemeindehaus, Lärmschutz für B 83

Steinberger sparen Geld für 2009: Keine Weihnachtsfeier für Senioren

Steinbergen (mld). In diesem Jahr wird es keine Weihnachtsfeier für die Senioren geben. Das hat der Ortsrat Steinbergen bei seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Nachdem die geplante Weserfahrt zusammen mit den Senioren aus Deckbergen, Schaumburg und Westendorf wegen des achtzigjährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr aus Steinbergen abgesagt wurde, hat der Ortsrat jetzt beschlossen, die Mittel für Senioren-Unternehmungen auf den Haushalt für das nächste Jahr zu übertragen. "Für eine größere Veranstaltung", wie Ortsbürgermeister Heiner Bartling (SPD) versicherte.

Außerdem Themen im Ortsrat: Die SPD fordert eine behindertengerechte Treppe zum Gemeindehaus. "Die ist wohl nicht im Haushalt 2009 eingeplant?", fragte Heike Hamann im Ortsrat nach. Bartling versprach, die entsprechende Forderung in den Haushalt aufzunehmen. Markus Witt (SPD) stellte fest, dass das Gras auf einem Grundstück auf der Mente kaum geschnitten werde: "Inzwischen steht das Gras bis sonstwo!" Er forderte, dass die Stadt auf den Grundstückseigentümer zugehen solle: "Wenigstens ein Mal im Jahr muss das Gras geschnitten werden." Erster Stadtrat Jörg Schröder stellte klar: "An sich ist der Grundstückseigentümer nicht verpflichtet, das Gras regelmäßig zu schneiden." Dennoch könne die Stadt den Eigentümer um häufigeren Rückschnitt bitten. "Steinbergen wird zur Autostadt", fanden mehrere Bürger in der Einwohnerfragestunde im Anschluss an die Ortsratssitzung: Die zahlreichen Autohändler in Steinbergen parkten ihre Wagen oft auf den Bürgersteigen. Auch defekte Autos stünden auf den Trittsteigen, verlören teilweise auch Öl. "Sogar Probefahrten finden auf den Bürgersteigen statt", meinte Monika Berlitz (SPD). Als "Unding", kommentierte Bartling die Mängel. Er forderte die Steinberger auf, bei konkreten Missständen wie auslaufendem Öl oder Probefahrten auf den Bürgersteigen sofort Beschwerde bei Stadt oder Polizei einzureichen. "Am besten wäre es, von diesen Missständen Fotos zu machen", fügte Erster Stadtrat Schröder hinzu. "Die Büsche unter der B 83 dürfen nicht mehr komplett zurückgeschnitten werden", forderte Dietrich Schramm, Anwohner der Straße Zum Hachgrund. Vor einigen Jahren sei das Buschwerk an der Bundesstraße komplett entfernt worden, wodurch die Lärmbelastung der Anwohner durch den Verkehr auf der B 83 stark zugenommen habe. Das dürfe nicht wieder geschehen. Der Lärmschutz in Richtung Steinbergen müsse berücksichtigt werden, stellte Bartling fest. Er versicherte: "Ihren Wunsch werden wir an die Straßenmeisterei herantragen."




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt