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Im April Baubeginn für die beiden Jugendplätze / Sanierung des Vereinsheims "zurzeit kein Thema"

Steinanger-Sanierung bleibt ein Sparmodell

Rinteln (wm). Die 16 Linden, die ein Holz-Profi aus Lippe für den SC Rinteln am Steinanger gefällt hat, markieren den Baubeginn für die Sanierung der Sportanlage. Das macht der SC in Eigenregie, allerdings mit Unterstützung eines Fachmannes: Diplom- Ingenieur Dieter Böhm vom gleichnamigen Planungsbüro in Goldbeck koordiniert die Arbeiten in Absprachemit der Verwaltung.

16 Linden sind am Steinanger gefällt worden. Foto: tol

Wie Böhm erläuterte, würden zurzeit die Ausschreibungsunterlagen erstellt, im April soll es dann mit den Bauarbeiten für die beiden Jugendspielfelder losgehen. Für die Fläche werden ein Bogen der Aschenbahn, Teile eines Grünstreifens und ein Stück des Spielplatzes gebraucht, außerdem wird das Gelände auf ebenes Niveau gebracht. Bis die ersten Jugendkicker hier ihre Tore schießen können, wird es allerdings noch dauern. Die Plätze müssen ein Jahr liegen bleiben, ehe sie bespielbar sind. Der A-Platz, der Hauptplatz also, und der B-Platz bleiben, wo sie sind. Der B-Platz wird instand gesetzt, der A-Platz soll im Sommer eine Bewässerungsanlage erhalten und ist danach sofort wieder bespielbar. Verbessern will der SC auch den Eingangsbereich. Ein Holzschuppen wird abgerissen, die Fläche gepflastert, damit auf dem SC-Gelände bei Punktspielen auch Bier- und Bratwurststände am Spielfeldrand aufgebaut werden können. Bisher mussten SC-Fans während des Spiels das Stadion verlassen, wollten sie etwas essen oder trinken. Wie weit der Zuschauerbereich neu gestaltet wird, sei letztlich eine Frage der Finanzierbarkeit, schildert Michael Box vom SC-Vorstand: "Wenn es knapp wird, werden wir hier zuerst den Rotstift ansetzen müssen." Aus diesem Grund sei zurzeit auch die Sanierung des Vereinsheimes kein Thema. Unverzichtbar sei dagegen eine Flutlichtanlage für die Jugendplätze - sonst macht die Anlage keinen Sinn. Beim SC ist man nicht unglücklich, dass 16 Linden der Platzgestaltung weichen mussten, denn das Laub sei schon ein Problem gewesen. Gefällt wurden die Bäume aber wegen der enormen Wurzeln, die sich bis auf die Spielfelder ausgedehnt hatten. Anwohner, die die Fällaktion beobachteten, regten sogar an, weitere Linden zu entfernen - "das Laub ist klebrig, bei Regen eine reine Rutschbahn"- und stattdessen andere Bäume neu zu pflanzen.



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