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"Höchste Plantreue" durch Projektgesellschaft

Steinanger : Helmhold plädiert für Bauträger

Rinteln (wer). Ursula Helmhold setzt in der Steinanger-Debatte einen neuen Akzent: Die grüne Ratsfrau plädiert dafür, eine Projektgesellschaft zu gründen, die das geplante Wohngebiet am Steinanger getreu dem favorisierten Architektenplan realisiert und die Häuser schlüsselfertig vermarktet.

Auf diesem Weg, argumentiert Helmhold, könne am besten abgesichert werden, dass der Steinanger optisch und energietechnisch in ein Vorzeige-Wohngebiet verwandelt werde, das einen modernen und einheitlichen Baucharakter aufweise. Nicht einzelne Bauherren, sondern eine Projektentwicklungs- oder Bauträgergesellschaft würde die Gebäude nach den - politisch abgestimmten - Plänen errichten und vermarkten. Derzeit stellt die Stadt einen Bebauungsplan auf,über den ebenfalls Eckpunkte der Bauweise geregelt werden. Darüber hinaus könnte ein städtebaulicher Vertrag für die Umsetzung der Architekten-Pläne sorgen. Höchste Plantreue indes verspricht aus Sicht der Grünen-Politikerin nur ein kollektiver Bauherr. An der Projektgesellschaft könnten sich auch Sparkasse und Volksbank beteiligen, denkt Helmhold laut über mögliche Gesellschafter nach. "Auch die GVS könnte mit dabei sein" - womit auch die Stadt im Boot säße. Oder: die Stadt selbst. "Ich kann mir auch vorstellen, dass die Stadt ihr Grundstück in eine solche Gesellschaft einbringt."

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