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Warum diese Rocker live so gut sind

Status Quo und das Denkmal für drei fette Akkorde

Viele Geschichten ranken sich um die Boogie-Rockband Status Quo. Eine davon führt Mitte der 1990er Jahre ins Rotlichtmilieu einer verschlafenen Stadt an der Weser, die im 13. Jahrhundert den Rattenfänger nach getaner Arbeit nicht bezahlen und zum Teufel schicken wollte. Der rächte sich, wie uns die Sage zu erzählen weiß. Wohl deshalb erfüllten zwei von mir sehr geschätzte ehemalige Rattenfängerhallenwärter an jenem Abend, als die Grundfesten der hässlichen Turnhalle, auf die die Stadtoberen bis heute auch noch stolz sind, von Gitarrenriffs zu erschüttern drohten, den Wunsch von Francis Rossi und Rick Parfitt. Sie stellten also ein rotes Sofa in den Backstagebereich und ließen zwei Damen aus der Alhambra-Bar herankarren. Die Wirkung der Tat verpuffte nicht: Es wurde ein toller Rock’n’Roll-Abend.

Jens Meyer

Autor

Jens Meyer Leiter Redaktion PR- und Sonderthemen zur Autorenseite


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