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Mit EU-Mitteln durch "Leader+"-Projekte mehr Hochwasserschutz im Raum Exten

Statt Weserkahn jetzt Industriedenkmal?

Rinteln (wm). Die EU agiere wie "ein Tanker", charakterisierte Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz, das heißt, es wird nicht so hektisch manövriert und manches Manöver dauert.

Das hat auch Vorteile. So kann die Stadt Rinteln - entgegen ursprünglichen Ankündigungen - noch in diesem Jahr Maßnahmen aus dem so genannten "Leader+"-Programm verwirklichen und teilweise sogar erst im Jahr 2008 abrechnen. Weil das Projekt "Historischer Weserkahn" aus verschiedenen Gründen nun doch nicht verwirklicht werden könne, seien die Gelder für die Rettung des Eisenhammers in Exten frei geworden und seine Umgestaltung in ein Industriedenkmal möglich - das Projekt gehe derzeit in die letzte Prüfungsphase. Realisiert werden sollen auch die geplanten Nordic-Walking-Strecken. Physiotherapeut Ralph Böhne und Mitglieder der Marathongruppe der VTR hatten gemeinsam mit Baudezernent Reinhold Koch mögliche Routen auf ihre Brauchbarkeit getestet und nach dem entsprechenden Schwierigkeitsgrad eingestuft. Auch das "Leader+"-Projekt Hochwasserschutz in Exten steht kurz vor dem Abschluss. Am Dienstag,20. März, soll um 19 Uhr im Brückentorsaal das Gutachten vorgestellt werden. Ein Thema, das nach dem Orkan "Kyrill" und den damit verbundenen Überschwemmungen höchst aktuell ist. Die Untersuchungen hat das Ingenieur-Büro "Stadt-Land-Fluss" aus Hannover gemacht. Anwohner der Exter in Krankenhagen, Uchtdorf und Exten sind in das Verfahren einbezogen worden und konnten bei Ortsterminen ihre persönlichen Erfahrungen schildern.



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