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Statt Personalsorgen: Wasserprobleme bei der Feuerwehr

KLEIN SÜNTEL. Helfermangel? Drohende Auflösung von Ortsfeuerwehren? Alles keine Probleme, die die Kameraden in Klein Süntel plagen. Dort fehlt es nicht am Personal – wohl aber am schnell und praktisch verfügbaren Löschwasser.

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Autor

Gert Mensing Reporter

Ein Umstand, der nur nicht zu Problemen führte, weil es kein großes Feuer am Kollberg gab im vergangenen Jahr.

Trotzdem: Immer noch – oder wie Ehrenstadtbrandmeister Robert Ascher in Erinnerung rief: bereits seit über 25 Jahren – ist bei einem Großeinsatz der Wasserdruck aus dem öffentlichen Netz zu gering. „Wir sind nach wie vor auf den Einsatz von Tanklöschfahrzeugen angewiesen“, macht Ortsbrandmeister Adolf Panitz deutlich. Daran habe sich auch nichts geändert, seit die Probleme bei einem Großbrand vor eineinhalb Jahren deutlich geworden seien. Zum Glück, so Panitz, sei man mit 16 Einsatzkräften zumindest personell stark aufgestellt.

Aus der Einsatzabteilung ragte im vergangenen Jahr Denis Urban heraus, der genau 50 Diensttage lang dabei war. Dass die Durchschnittsdienstzeit bei knapp 100 Stunden im Jahr liegt, unterstreicht das Engagement der kleinen Wehr. Fünf Lehrgänge auf Kreisebene haben die Aktiven besucht. Als Lohn dafür konnten Daniel und Janine Hoppe zum Oberfeuerwehrmann beziehungsweise zur Oberfeuerwehrfrau befördert werden. André Knopf bekam dazu noch einen weiteren Stern und ist nun ein Hauptfeuerwehrmann.

Einen würdigen Rahmen fand jetzt bei der Jahresversammlung die Ehrung für den ehemaligen Ortsbrandmeister Rudi Schmidt, der seit 50 Jahren im Dienstrock tätig ist. Der Brandabschnittsleiter West, Jürgen Selle, zeichnete ihn gemeinsam mit dem stellvertretenden Stadtbrandmeister Heinrich Jochim mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen aus. Selle ließ dabei nicht unerwähnt, dass er selbst an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Kirchohsen Lehrgänge absolviert habe, die wiederum Rudi Schmidt viele Jahre geleitet habe.

Lobende Worte gab es von den Nachbarfeuerwehren, allen voran aus Hasperde. Deren Vertreter Dennis Kühn dankte für die Unterstützung im letzten Jahr, vor allem bei den Veranstaltungen zum Jubiläum. Inzwischen führten die beiden Ortsfeuerwehren auch gemeinsame Dienstabende durch. In Hasperde befindet sich die Feuerwehr immer noch im Neuaufbau (wir berichteten).

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