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CDU-Fraktionsvorsitzender Hans-Ulrich Siegmund regt „Task Force“ für eine saubere Stadt an

Statt Massen von Unkraut im Beet lieber eine Rasenfläche

Bad Münder (lil). Die Sauberkeit in der Stadt Bad Münder und die Grünpflege sind Themen, über die CDU-Fraktionsvorsitzender Hans-Ulrich Siegmund keinesfalls Gras wachsen lassen möchte. Statt dessen möchte er so schnell wie möglich eine „Task-Force“ aus Vertretern der Verwaltung, des Bauhofs, des Rats und der Ortsräte installieren.

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Hohes Gras, zugewucherte Beete und Müll in den Straßen sind nicht nur Siegmund ein Dorn im Auge. „Ich werde immer wieder von Bürgern angesprochen“, sagt er. „Die Leute sind stinkig.“

Siegmund schlägt fünf Punkte vor, die die Arbeitsgruppe behandeln und schnellstmöglich umsetzen soll: Die Stadt müsse in der Grünpflege und Straßenreinigung Prioritäten festlegen, so Siegmund. Aber nicht nur die Verwaltung ist verantwortlich für das Erscheinungsbild von Bad Münder: Bürger und Verwaltung müssen für eine saubere Stadt an einem Strang ziehen. So müssten Anwohner über ihre Pflichten informiert und erinnert werden. Der CDU-Chef vermutet, dass etwa Zugezogene gar nicht wüssten, was nach Satzung zu ihren Aufgaben zählt. Weiter könnten sich Bürger an der Pflege beteiligen, indem sie etwa Patenschaften für Beete übernehmen. Bepflanzung sehe zwar hübsch aus, so Siegmund, dennoch schlägt er aus Kostengründen vor, Beete mit wenig Pflanzen-, aber hohem Unkrautanteil zu roden und einzusäen. Dies komme für die Stadt günstiger als das aufwendige Entkrauten, so Siegmund. „Bei jeder neuen Straße sollte man sich fragen, ob man nicht pflegearme Gras- oder Kiesflächen anlegt.“

Siegmund ist sich bewusst, dass sich das Problem nicht von heute auf morgen lösen lässt. Auch hat er die schwierige finanzielle Situation der Stadt im Hinterkopf. Trotzdem: „So geht es nicht weiter“, sagt Siegmund, der sich nicht nur für die Einwohner eine saubere Stadt wünscht, sondern auch Besuchern eine attraktive Kurstadt präsentieren möchte.

Als positives Beispiel nennt er den Flecken Coppenbrügge. „Da sieht es ordentlich aus“, findet der CDU-Fraktionsvorsitzende.



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