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Starriders als Botschafter von Bad Münder – auch im Ausland

BAD MÜNDER. Sie gehören zu den bekanntesten Botschaftern der Stadt und machen Bad Münder auch im Ausland bekannt – die Starriders. Das Drum and Bugle Corps kann auf etliche nationale und internationale Titel und Erfolge zurückblicken. Möglich wird all das auch durch die Unterstützung des Fördervereins, der jetzt tagte.

Lars Kandel, stellvertretender Direktor der Starriders, bedankt sich bei Kassenwartin Ortrud Schiebler (v.l.), der Vorsitzenden Elke Trajlovic und ihrer Stellvertreterin Sandra Stephan für die Unterstützung. Foto: Wurtmann

Autor:

Thora Wurtmann

Im vergangenen Jahr überzeugten die Münderaner wieder bei den German Open im Weserberglandstadion, in diesem Jahr soll es sogar nach England gehen: Die Starriders wollen sich gegen starke Corps aus Deutschland, Holland und England behaupten. Dass sie dabei eine gute Figur abgeben werden, steht zu erwarten – schließlich wurde das Corps mit Unterstützung des Fördervereins und Spenden im vorletzten Jahr neu eingekleidet. Ein Lkw, der die schweren Instrumente und die Ausrüstung von Stadt zu Stadt und von Land zu Land transportiert, ist endlich abbezahlt. Insgesamt stehe es gut um die Finanzen der Starriders, und ihr Förderverein ist laut Kassenwartin Ortud Schiebler „in der Lage, nach vorne zu schauen“. Das begrüßte der zweite Direktor des Corps, Lars Kandel, bei der Jahresversammlung ausdrücklich und dankte der Vorsitzenden Elke Trajlovic und dem Verein für die große finanzielle Unterstützung. Denn: Nicht nur die maßgeschneiderten Uniformen sind teuer, auch die Instrumente, die von Zeit zu Zeit ersetzt weden müssen, kosten viel Geld. Und die nächsten Investitionen stehen an: „Das Instrumentarium des Frontensembles muss erneuert werden“, kündigte Kandel bereits an. Dazu gehören Schlaginstrumente wie Schlagzeug, Xylofon und Vibrafon. Und auch die Anschaffung eines neuen Lkw steht an.

Bei der Versammlung ließ Trajlovic das Jahr 2016 Revue passieren und ging auf einige Höhepunkte ein – etwa die Fahrt zu den Finalwettkämpfen in Kerkrade. „Wir fuhren mit dem Doppeldeckerbus zusammen mit dem Hauptcorps zum DCE Finale und erlebten dort einen guten Wettkampf und einen tollen und ereignisreichen Tag, der durch einen romantischen Heiratsantrag gekrönt wurde.“

Um auch in der Zukunft erfolgreich sein zu können, wird bei den Starriders eine aktive Nachwuchsarbeit betrieben. Zwar habe das Corps immer genug Mitglieder, doch haben einige doch extrem weite Anfahrten: Aus Kiel und Frankfurt, Mainz und Osnabrück kommen die Mitglieder nach Bad Münder. Das sagt viel über die Qualität der Starriders aus, ist aber nicht immer unproblematisch. „Ein festerer Stamm wäre wichtig. Die Fluktuation ist viel zu groß“, sagt Kandel.

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