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Toyota-Autohaus lässt Setzlinge für Klimaschutz pflanzen / Kreisforst und Hofkammer als Partner im Boot

Starnitzke spendiert dem Wald 23 000 Bäume

Bückeburg (tw). "Nichts ist unmöglich": Frank Starnitzke, Chef des Toyota-Autohauses mit Sitz an der Kreuzbreite, interpretiert den Slogan der Marke auf Bückeburger Art - und wird im Frühjahr/Herbst 2008 insgesamt 23 000 (!) Bäume pflanzen lassen. Allesamt im Schaumburger Wald, im Harrl und auf den Bückebergen; allesamt Edellaubhölzer. Jetzt wurde der erste (Buchen-)Setzling in einem Waldstück bei Bergdorf in die Erde gebracht. 22 999 sollen schon bald folgen.

Bringen nahe Bergdorf den ersten von 23 000 Setzlingen in die Er

Starnitzke beteiligt sich mit der Pflanzaktion an dem weltweiten Projekt "Plant for the Planet", bei dem Toyota seine Vertragshändler zum Mitmachen aufgefordert hat. Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, durch das Pflanzen von Bäumen den CO2-Ausstoß auf dem Erdball zu kompensieren. Die Zahl der Setzlinge errechnet sich aus den jährlich verkauften Autos des Toyota-Hauses und der CO2-Ausstoßmenge pro gefahrenem Kilometer. Für jedes Gramm CO2 soll nach den "Plant for the Planet"-Vorgaben ein Baum gepflanzt werden. Starnitzke nicht ohne Stolz: "Mit der Zahl von 23 000 Bäumen sind wir derzeit die ,Nummer 1' in der Bundesrepublik. Auf Platz zwei folgt der Toyota-Händlerverband mit 10 000 Exemplaren, auf Platz drei das Herzog-Ernst-Gymnasium (Uelzen), das 5800 Setzlinge zu pflanzen versprochen hat." Insgesamt komme "Plant for the Planet" aktuell auf 93 000 Bäume - bis Ende 2009 soll die Zahl in Deutschland auf eine Million klettern. "Als Pflanzpartner", berichtet Starnitzke, der die zunächst versprochene Baumzahl von 20 000 um 3000übertroffen hat, "haben wir das Kreisforstamt und die Fürstliche Hofkammer gewonnen." Beide werden mit ihrem jeweiligen Personal darauf achten, dass die Setzlinge sachgerecht in den heimischen Boden kommen und anwachsen. Darüber hinaus sollen sich wegen des Symbolcharakters auch Schulen aus der Region an einzelnen Pflanzaktionen beteiligen; für ihre logistische Betreuung konnte die Sparkasse in Schaumburg gewonnen werden. Besonders schön: Für das, was da in die Erde soll, gibt's keine Vorgaben: "Egal ob Buche, Eiche, Kirsche, Eibe, Edelahorn oder anderes - gepflanzt wird, was für den jeweiligen Standort optimal ist", sagt Christian Fischer, Chef der Fürstlichen Hofkammer. Und Lothar Seidel (Kreisforstamt) ergänzt: "Als Standorte suchen wir uns Flächen in den Wäldern aus, die unter ökologischen Aspekten besonders geeignet sind. Zum Beispiel Flurstücke, auf denen das Orkantief Kyrill große Schäden angerichtet und viel Kleinholz hinterlassen hat." Indes: "Bei dem, was Dank ,Plant for the Planet' jetzt gepflanzt wird, handelt es sich mit Masse um Bäume, die - unabhängig von unseren Wiederaufforstungsbemühungen - zusätzlich hinzukommen", betont Fischer. Hintergrund: "Plant for the Planet" ist eine Aktion der Umweltorganisation der Vereinten Nationen (UNEP) zum Klimaschutz. Eine Milliarde Bäume sollen in diesem Jahr im Rahmen der Kampagne weltweit gepflanzt werden. Partner von "Plant for the Planes" sind neben Toyota: Deutsche Gesellschaft des Club of Rome, FWU Institut für Film und Bild, Global Marshall Plan Initiative, Help the Planet, Schülerakademie Tutzing, und United Nations Environment Programme. Die Pflanzaktion läuft auch in Equador und Namibia. Mehr Infos im Internet: www.plant-for-the-planet.org



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