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Eilser Standesamt unter Wasser gesetzt / Viele Keller laufen voll / Jede Menge Arbeit für die Feuerwehren

Starkregen: Bürgermeister muss Akten retten!

Eilsen (sig). Der wolkenbruchartige Regen in der Mittagszeit des ersten Pfingsttages hat nicht nur geplante Wanderungen ins Wasser fallen lassen, sondern auch erheblichen Schaden angerichtet. Alle Feuerwehren der Samtgemeinde mussten wegen großflächiger Überschwemmungen mehrfach ausrücken. Sie pumpten viele Keller aus und transportierte Hunderte von Sandsäcken zu den gefährdeten Stellen.

Von den Hängen des Harrls flossen Sturzbäche ins Tal. Der von den Regenfällen der kühlen Maitage gesättigte Waldboden konnte die Wassermassen nicht aufnehmen. Und so rauschten binnen weniger Augenblicke schnell anwachsende lehmige Fluten über Wiesen, Wege und Gräben nach unten. Sogar das Standesamt blieb nicht verschont. Die braune Brühe floss dort in den Flur und verteilte sich in die angeschlossenen Räume. Samtgemeinde-Bürgermeister Bernd Schönemann brachte mit einigen Mitstreitern Akten aus einem Archivraum in Sicherheit. Der nächste Arbeitseinsatz stand im Kindergarten in Heeßen an. Dort erreichte das Wasser den Verbindungsgang zwischen den beiden Häusern und lief unter einer Tür in das Hauptgebäude. Während das Gemeindeoberhaupt unterwegs zu den verschiedenen überfluteten Bereichen war, wo die Kanalisation die Wassermassen nicht aufnehmen konnte, lief in seinem eigenen Haus der Heizungskeller voll. Überschwemmte Keller mussten auch in Ahnsen ausgepumpt werden. Der zum Teil mit Hagel verbundene Wolkenbruch hatte keinen Bereich der Samtgemeinde verschont. Total durchnässt trafen in Bad Eilsen immer wieder Wanderer ein, die einen Ausflug zum Idaturm gemacht hatten. Auch ein Teil der Wanderwege im Harrl stand unter Wasser. Sanierungsarbeiten stehen jetzt unter anderem an der Harrl-Allee an, in der die Fluten beidseitig unablässig heranströmten und die Randbereiche ausspülten.




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