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Kirche wird zum Nachtquartier für 33 Kinder / Geister- und Gespenster-Storys / Kleine Stärkung im Gemeindesaal

Stark gefragt: Die erste "Eilser Nacht der Geschichten"

Bad Eilsen (sig). Das ist schon ein besonderes Erlebnis: Abends vor dem Altar lesen oder Hörspielen lauschen, bis einem die Augen zufallen und dann die Nacht im Gotteshaus verbringen. Irgendwie war das auch den Kindern bewusst, die der Einladung der evangelischen Kirchengemeinde gefolgt waren.

Die "Eilser Nacht der Geschichten" war ein echter Volltreffer. Mit Sack und Pack waren 33 Jungen und Mädchen im Alter zwischen sieben und vierzehn Jahren angerückt. Sie brachten einen Schlafsack oder eine Isomatte, eine aufblasbare Luftmatratze, eine Kulturtasche sowie wetterfeste Kleidung mit. Im Gepäck befand sich ein Buch, eine CD oder eine Kassette. Schließlich hatten die Organisatoren angekündigt: "Wir wollen gemeinsam spannende Geschichten hören und erleben." Zum Auftakt gab es ein Spiel. Danach begann die erste Leserunde. Da ging es bei den Kindern unter elf um "Gespensterjäger" und "Löwenstarke Geschichten". Die Größeren befassten sich mit Kalle Blomquist und Hexen. Frei nach dem Motto "Der Regen kann unsere gute Laune nicht verderben", rückte die große Schar anschließend in die Dunkelheit aus. Das Betreuerteam übernahm dabei die Funktion einer Jugendbande, die nach räuberischen Einlagen im Kurpark überwältigt werden konnte. Vor der zweiten Leserunde gab es im Gemeindesaal noch eine Stärkung, zu der die Eltern beigetragen hatten. Dann verteilten sich die nächtlichen Kirchenbesucher auf den Altarraum, die Sakristei, das Turmzimmer und andere Bereiche. An diesen Stellen wurde aus unterschiedlichen Kinderbüchern vorgelesen. Es ging auf Mitternacht zu, als die letzte gemeinsame Hörspielrunde begann. Dabei sanft zu entschlummern, war durchaus erlaubt. Erst nach einem kräftigen Frühstück konnten die Eltern am nächsten Morgen ihren Nachwuchs wieder abholen. Spaß gemacht hat es allen, und Bettina Winkelhake versprach eine Wiederholung, wenn die nächste Winterzeit anbricht. Wer neben ihr im Betreuerstab mitgewirkt hat, verdient ebenfalls erwähnt zu werden. Es waren: Ingmar und Ruth Everding, Klaus Visser-Winkelhake, Luisa Schwarze, Imke Bachmann, Nora Hirt, Mareike Diers und Philipp Giere.




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