weather-image
KVV finanziert 15 700-Euro-Projekt aus Eigenmitteln und Spenden

Standort geklärt: „Seniorenpark“ soll in Gradierwerk-Nähe entstehen

Bad Münder (jhr). Der Platz ist ausgesucht: Günter Bargmann und Dieter Kölle vom Vorstand des Kur- und Verkehrsvereins (KVV) haben sich jetzt mit Uwe Hünefeld, Fachbereichsleiter Bauen der Stadt, und GeTour-Chef Thomas Heiming auf einen Standort für den „Seniorenpark“ verständigt.

270_008_5580113_lkbm102_1906_standorte010.jpg

Auf Initiative des KVV sollen in der Nähe zu Kneippbecken und Gradierwerk im Kur- und Landschaftspark Fitnessgeräte errichtet werden. „Ein Platz, an dem man sich vielleicht bewegen möchte. Die Philosophie des Kurparks wird dadurch nicht gestört“, erklärt Hünefeld.

„Zu neuem Schwung im Leben durch Fitness-Geräte für Jung und Alt möchten wir vom KVV die Menschen ermuntern. Sich an der frischen Luft zu bewegen und an den speziell entwickelten Geräten zu trainieren und Freude an der Bewegung zu haben, macht nicht nur Spaß, sondern hält gleichzeitig jung und aktiv“, sagt Bargmann und macht deutlich, dass es weniger um sportliche Höchstleistungen als um kleine, gezielte Übungen, die das körperliche und seelische Wohlbefinden stärken, gehen soll. „Dabei werden einfache Bewegungsabläufe, Muskulatur, Kondition, Gleichgewicht und Koordination trainiert, um so beweglicher und sicherer im Alltag zu sein“, so Bargmann.

Vorgesehen ist im Gerätepark ein Gehtrainer, der die Hüft- und Beinmuskulatur trainiert. „Er fördert die Beweglichkeit, die Kondition, die Koordination und den Gleichgewichtsinn“, erläutert KVV-Chef Bargmann. Außerdem sollen ein Taillentrainer, ein Radtrainer und ein Geschicklichkeitstrainer installiert werden. Ebenfalls geplant ist ein Dehnungstrainer, der die Beweglichkeit und Flexibilität des ganzen Körpers trainiert, zudem entspannend und entlastend wirken soll.

Für die Finanzierung des Projektes zeichnet der KVV zuständig, die Stadt stellt das Grundstück zur Verfügung. Der KVV habe alle Mitglieder sowie Stiftungen und Unternehmungen angeschrieben und für das Vorhaben um Spenden gebeten, erklären die KVV-Vertreter. Bis auf einen Rest von 1200 Euro habe die notwendige Summe, immerhin 15 775 Euro, aufgebracht werden können. Eigenleistung werde die Kosten noch verringern helfen. Spenden seien jedoch nach wie vor willkommen.

Politiker im Bau- und Planungsausschuss nahmen die Vorstellung des „Senioren-

park“-Projektes interessiert zur Kenntnis, sahen aber in einigen Punkten noch Klärungsbedarf: Dr. Gert Hahne wollte wissen, ob die KVV-Verantwortlichen schon das Gespräch mit den Besitzern des in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Hauses gesucht hätten – möglicherweise werde sonst ein „nicht unerheblicher Eingriff in die Nachbarschaftsrechte“ zum Problem. Geklärt wissen will die Politik auch die Frage, in welcher Form die Stadt bei möglichen Verletzungen an den Geräten haftet.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt