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GeTour hofft auf Synergieeffekte im Weserbergland-Tourismus / Höhere Mitgliedsbeiträge

Stärkere Vermarktung über den Dachverband

Bad Münder (st). Führendes Ziel für Rad- und Wandertouristen in ganz Deutschland – die Region Weserbergland hat hochgesteckte Ziele. Auch Bad Münder will von den Bemühungen des Verbandes Weserbergland Tourismus profitieren. Die GeTour ist bereit, dafür in Zukunft einen fast dreimal so hohen Mitgliedsbeitrag zu zahlen als bisher. Dafür steigt der Verband verstärkt in die kollektive Vermarktung ein.


Die für die Gebührenerhöhung verantwortliche Neuausrichtung des Verbandes fußt auf einer Studie des Europäischen Institutes für Tourismus in Trier. Eine der wichtigsten Erkenntnisse des erstellten Zukunftskonzeptes „Tourismus im Weserbergland 2015“: Nur durch gemeinsame Bemühungen als Region können Kommunen in einer globalisierten Welt Erfolg als touristisches Ziel haben.

„Wir gehen den Weg mit“, sagt GeTour-Chef Thomas Heiming. Zumal der Mitgliedsbeitrag selbst nach der drastischen Erhöhung immer noch niedriger sei, als der für die Hannover Region. „Wir haben für 2010 an den Verband 1110 Euro gezahlt“, rechnet Tourismus-Manager Thomas Slappa vor, dann komme nach der Gebührenerhöhung ein Satz von rund 2800 Euro pro Jahr dabei heraus. „Dafür bringen wir in Zukunft nicht mehr unsere eigene Broschüre über Nordic-Walking heraus, sondern eine gemeinsame mit den Partnern aus dem Verband, die in viel höherer Auflage erscheinen kann“, nennt Heiming ein Beispiel für die Leistungen der Vereinigung.

Messeauftritte würden ohnehin schon vom Weserbergland Tourismus organisiert und durchgeführt. Das Mehr an Marketingaufgaben, die der Dachverband übernehmen will, bedeute allerdings in keiner Weise ein Weniger an Aufgaben für die GeTour, versichert der Geschäftsführer. „Wenn wir uns weiter verbessern wollen, dann dürfen kommunale Anstrengungen nicht im Gegenzug reduziert werden. Das eine geht ohne das andere nicht.“ Die „nennenswerte Mehrbelastung“ durch die Beitragserhöhung würde durch wegfallende Druckkosten für eigene Broschüren wieder eingespart.



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