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Stadtverwaltung spricht mit Investor

Stadthagen (ssr). In den Konflikt um das frühere Geschäftshaus der Firma Gardinen-Rott an der Niedernstraße (wir berichteten) kommt Bewegung. Wie Bürgermeister Bernd Hellmann auf Anfrage mitteilte, ist seitens der Stadtverwaltung mit dem potenziellen Investor, einem Unternehmer aus Rehburg-Loccum, ein Gespräch für nächste Woche vereinbart worden, um Handlungsmöglichkeiten auszuloten.

Das seit 2004 zur Zwangsversteigerung eingetragene, unansehnliche Gebäude steht, unter Denkmalschutz. Daher kann es aus Sicht der unteren Denkmalschutzbehörde, in diesem Fall die Stadt, unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht abgerissen werden. Einen die Aspekte des Denkmalschutzes berücksichtigenden Umbau erschien dem Investor als unwirtschaftlich. Es bestünde für den Rat aber die Möglichkeit, das Haus in einer politischen Abwägung aus dem Denkmalschutz herauszunehmen. Einige Ratsmitglieder haben mittlerweile eine ernsthafte Prüfung dieser Option gefordert. Hellmann versicherte, die Stadt wolle sich, "nachdem in der Obernstraße gute Entwicklungen passiert sind", in der Priorität nun weiter mit der Niedernstraße befassen. Das Bauamt habe den Auftrag bekommen, bald eine umfassende Bestandserhebung vorzulegen. Dies betreffe die Verkehrsführung genau so wie eine Leerstandsanalyse und den Status wichtiger Immobilien. Besonders bei der Verkehrsführung sei in der nördlichen Altstadt schon einiges passiert. "Offenbar reicht es dort aber nicht, nur an den Rahmenbedingungen herumzudoktern", so Hellmann: "Wir packen die Niedernstraße jetzt an", versprach der Bürgermeister.




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