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"Wir"-Ratsfrau Müller fordert Unterstützung fürs Hubschraubermuseum

"Stadt und Landkreis dürfen den Neubau nicht sterben lassen"

Bückeburg (thm). "Mit Worten kann der Verein den Neubau nicht finanzieren", sagt "Wir"-Ratsfrau Edeltraut Müller und fordert die Verantwortlichen aller Ratsfraktionen auf, hehren Unterstützerbekenntnissen zur geplanten Erweiterung des Hubschraubermuseums endlich auch Taten folgen zu lassen.

Müller erinnert an ihren Antrag aus dem Dezember 2007 an den Stadtrat. Darin hatte sie vorgeschlagen, dem Hubschraubermuseum eine über drei Jahre verteilte Ausfallbürgschaft zu gewähren. "Denkbar ist auch ein Zuschuss, verteilt auf zwei Haushaltsjahre, da das Museum sicher nicht in einem Jahr fertiggestellt werden kann", ergänzt sie ihre Anregung nun um eine neue, weitere Variante. In der Fortentwicklung des Hubschraubermuseums sieht die Politikerin - auch wegen des neuen museumspädagogischen Konzeptes - vor allem eines: Wirtschaftsförderung. Das Projekt diene der Stadt und der gesamten Region, weil es die touristische Angebotspalette erweitere - "was wiederum Kaufkraft nach Bückeburg und Schaumburg" bringe. In Zeiten der Globalisierung könne sich Bückeburg im Reigen der Großen "nur durch besondere Attrak tionen" behaupten. Müller erinnert an die erheblichen vom Trägerverein des Hubschraubermuseums aufgebrachten Planungskosten und schlussfolgert: "Stadt und Landkreis haben die Verpflichtung, den Neubau nicht sterben zu lassen."




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