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Stabile Wasserpreise in Bad Münder nicht selbstverständlich

EIMBECKHAUSEN/BAKEDE. Die Einwohner am nördlichen Stadtrand mit Beber, Eimbeckhausen und Rohrsen sowie im schaumburgischen Schmarrie können beruhigt sein, für Hamelspringe, Bakede, Egestorf und Böbber wrd es aber eine Preiserhöhung beim Wasser geben. Das kündigte der Verbandschef nun vorzeitig an.

Verbandsvorsteher Peter Meyer kündigt eine Anpassung der Wasserpreise an. Foto: Rathmann/Archiv

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Gert Mensing Reporter

Der Wasserpreis für das Umfeld von Eimbeckhausen bleibt im kommenden Jahr hingegen stabil bei 1,15 Euro pro Kubikmeter. Keine Veränderung auch beim Grundpreis von 30 Euro jährlich (zuzüglich Mehrwertsteuer). Das wurde bei der Jahresversammlung am Mittwochabend im „Metaxa“ bekannt. Die anwesenden Mitglieder stimmten der Aufnahme eines Kassenkredites über 17.000 Euro zu. Größere Projekte sind vorerst nicht geplant. Allerdings wird vermutet, dass ein Hauptanschluss an der Münderschen Straße erneuert werden muss. Denn eine Überprüfung der Feuerwehr hatte einen verminderten Leitungsdruck ergeben. „Die Maßnahme könnte uns acht- bis zehntausend Euro kosten“, kalkuliert Friedrich Lange.

Der Wasserbeschaffungsverband Hamelspringe-Bakede-Egestorf-Böbber (WBV) dagegen passt seine Preise an. Zum ersten Mal seit 2003 würden sowohl der Kubikmeterpreis als auch die Grundgebühr 2018 angehoben, kündigte Verbandsvorsteher Peter Meyer im Vorfeld seiner Mitgliederversammlung an. Zur Begründung: Immer weiter rückläufige Verbrauchszahlen.

„Grundsätzlich ist Sparen immer eine erstrebenswerte Sache, doch beim Wasser hat die Medaille auch eine zweite Seite“, sagte er. Die laufenden Kosten für den Betrieb und die Unterhaltung der Pumpenstation und der beiden Hochbehälter in Hamelspringe und Kessiehausen machten den Schritt unumgänglich. Gleiches gelte für die Instandhaltung und Erneuerung des Leitungsnetzes. Noch dazu hätten sich die Preise für Material, Abgaben sowie Wartung und Service der UV-Anlage und der computergestützten Steuerung des Versorgungssystems in den letzten Jahren vervielfacht. Den neuen Preis pro Kubikmeter Trinkwasser und die jährliche Grundgebühr ab 2018 will der WBV erst bei seiner Mitgliederversammlung am 27. Dezember um 19 Uhr im Schützenhaus Bakede bekanntgeben. Im Interesse seiner Mitglieder wolle der Verband wirtschaftlich und eigenständig arbeiten und wie gewohnt Wasser in bester Qualität liefern. Engpässe befürchtet Meyer nicht: „Es gibt Wasser genug unter dem Süntel“, sagte er. Manchmal stehe sogar so viel Wasser im Brunnen, dass es durch den Überlauf wieder in die benachbarte Aue geleitet werde.

Gemäß den aktuellen Veröffentlichungen des Niedersächsischen Statistikamtes, liegen in Niedersachsen die durchschnittlichen Preise pro Kubikmeter Trinkwasser bei 1,23 Euro und die jährliche Grundgebühr bei 61,74 Euro plus der gesetzlichen Mehrwertsteuer.



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