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St. Martini zieht nach fünf Jahren Zwischenbilanz

HACHMÜHLEN. Wenn auch ein halbes Jahrzehnt kein wirklich markanter Jubiläumsanlass ist, so aber zumindest ein guter Grund zu einer Zwischenbilanz und das im doppelten Sinne: Seit fünf Jahren gibt es die Stiftung und ebenso lange die Musik in St. Martini.

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Autor:

Gerd Honig

Vor dem gut gefüllten Kirchenschiff teilte Kirchenvorstandsmitglied Michael Küster jetzt die aktuelle Höhe des angesammelten Kapitals mit. „Es sind knapp 90 000 Euro“, sagte er stolz. Darin eingerechnet seien allerdings die Bonifizierungsbeträge durch die Landeskirche.

Küster dankte allen Stiftern für diesen – vor fünf Jahren noch unvorstellbaren – Erfolg. „Dadurch konnten wir bereits etliche Investitionen aus den Stiftungserträgen verwirklichen“, erklärte er. So zum Beispiel die erforderlichen Sanitärumbauten am Gemeindehaus. Dadurch sei die Kirche auch für Radtouristen als Anlaufpunkt möglich geworden. Küster stellte als weiteres Projekt den neuen Jahreskalender vor. „Bei dem Kalender handelt es sich ebenfalls ein Projekt der Stiftung. Er wurde als Beitrag der Kirche fürs Hachmühler Jubiläumsjahr aufgelegt“, sagte Küster. Als Bildautoren hatten sich ausschließlich Fotografen aus dem Dorf beteiligt.

Pastorin Frauke Kesper-Weinrich hatte eingangs in ihrer Begrüßung nicht nur den Diplom-Kirchenmusiker Stefan Bothur „als unseren Haus- und Hofmusikanten“ begrüßt, sondern auch die Grafik-Designerin Melanie Beckmann als Gestalterin des „sehr gelungenen Kalenders“. Dieser fand bei Getränken und Schnittchen im Altarraum reißenden Absatz. „Weitere Bestellungen sind im Pfarrbüro möglich“, erzählte Kesper-Heinrich.

Stefan Bothur sorgte an dem Abend für das musikalische Highlight. Abwechselnd spielte er an der Furtwängler-Orgel und an seiner im Altarraum aufgestellten Drehorgel „Musik aus Theater- und Konzertsaal“. Er stellte jeweils vor den Stücken von Offenbach, Rossini, Grieg, Richard Strauß, Verdi, Wagner, Mascagni und Bizet die Bandbreite der großen Orgel mit „hundert Pfeifen“ gegenüber der kleinen Drehorgel mit ihren 20 Tönen heraus.

Der Musiker gab dabei anhand der verschiedenen Lochstreifen je Musikstück Einblicke in die Wirkungsweise einer Drehorgel, und das Publikum dankte ihm mit reichlich Applaus.



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