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Volkswagen stellt dem GTI den GTD an die Seite

Sportliche Spardose

Autor:

Henner-E. Kerl

Golf fahren kann so viel Spaß machen – mit Power pur und dennoch sparsam. Denn der jüngste Spross der erfolgreichen VW-Familie, der Golf GTD, outet sich als sportliche Spardose. Mit seinem 184 PS starken Turbodiesel unter der Haube offenbart er beste Sportlerqualitäten und gibt sich dennoch handgeschaltet mit gerade einmal 4,2 Litern auf 100 Kilometern zufrieden.

Den eher bieder und konservativ daherkommenden Golf 7 haben die Wolfsburger gekonnt aufgemotzt, nicht aufdringlich, aber überaus effektiv: Der markante Kühlergrill mit der schwarzen Wabenstruktur und der extra für die GT-Modelle gestaltete Stoßfänger mit den LED-Nebelscheinwerfern und den glänzend schwarz lackierten Luftleitelementen, die seitlichen Lufteinlässe, der Dachkantenspoiler, die großen Serienfelgen und 225/45/R 17-Reifen sowie der Doppelrohrauspuff lassen den Gran-Turismo-Diesel zum Hingucker werden und zeigen zugleich die enge Verwandtschaft zum großen (Benziner-)Bruder GTI.

Freilich fehlt dem GTD einiges, um dem GTI Paroli zu bieten. Doch das soll er auch nicht. Die Strategie von VW sieht ihn als Kompaktsportler mit den komfortablen Fahreigenschaften einer Limousine. Dafür wurde ihm der stärkste Diesel spendiert, der je in einem Golf powerte. Gegenüber seinem Vorgänger leistet der durchzugsstarke Zwei-Liter-Common-Rail-Diesel 14 PS mehr, beschleunigt den Wagen von 0 auf 100 Stundenkilometer in 7,5 Sekunden und sorgt für eine mehr als ausreichende Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h. Dass er trotz dieser begeisternden Werte im Schnitt nur (laut Werksangabe) 4,2 Liter je 100 Kilometer schluckt, ist der Verdienst der BlueMotion-Technologien inklusive des effizienten Start-Stopp-Systems. Seine Bescheidenheit an der Zapfsäule tröstet mit Sicherheit über den Basispreis des GTD von immerhin knapp 30 000 Euro hinweg.

Wie beim Turismo-Benziner ist sein Sport-Fahrwerk im Vergleich zum Standardgolf um 15 Millimeter abgesenkt. Dennoch muss es nicht immer straff und hart eingestellt sein. Denn das Fahrwerk kann per Knopfdruck auf Komfort, Sport oder Eco eingestellt werden. So ist von unebenen Fahrbahnen im Komfortmodus kaum etwas zu spüren. Perfekt machen den Golfspaß Extras, die zum üppigen Basisausstattungspaket mit unter anderem Xenonscheinwerfern, Abbiege- und LED-Tagfahrlicht den GTD aufrüsten. Wie beispielsweise Distanzregelung, Multikollisionsbremse, Einparkhilfen und Spurhalteassistent.

Kaum ist er da, ist er auch schon wieder weg. Der Golf 7 GTD hat 184 PS und soll im Schnitt nur 4,2 Liter Diesel konsumieren.




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