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FC Hevesen will bei der Stadt nicht locker lassen / Joachim Schulte zum Kassenwart gewählt

Sportheim muss dringend saniert werden

Achum (jp). Einmal mehr war die dringend erforderliche Sanierung des Sportheims Thema bei der Hauptversammlung des FC Hevesen. In seinem Berichtüber das Jahr 2006 schlug der Vereinsvorsitzende Friedhelm Winkelhake in die gleiche Kerbe wie nur wenige Tage zuvor Ortsvorsteher Gerhard Schöttelndreier während des Schnatganges durch den Ort. Auch Schöttelndreier hatte mit Nachdruck und zum wiederholten Male auf die hohe Sanierungsbedürftigkeit des Gebäudes an der Achumer Wiese hingewiesen.

Ralf Sassenberg

"Die Sanierung des Sportheims lässt weiter auf sich warten", kritisierte Winkelhake. Während der CDU-Fraktionschef der Stadt Bückeburg "seinen Hockey-Spielern" einen Kunstrasenplatz innerhalb der nächsten 24 Monate verspreche, sei im FC-Heim auch langfristig keine grundlegende Verbesserung in Sicht. "Es ist nach wie vor unvorstellbar, wie viel Energie hier verpulvert wird", so Winkelhake über die ständig erforderlichen enormen Eigenleistungen der Heveser Kicker. Die prekäre finanzielle Situation der Stadt Bückeburg sei bekannt, aber: "In anderen Bereichen werden enorme Summen investiert." Daher werde der FC Hevesenauch in Zukunft bei der Stadt nicht locker lassen. Sportlich liegt ein Jahr mit Licht und Schatten hinter dem FC Hevesen. Nur ganz knapp verpassten die Kicker von der Achumer Wiese den Sieg im Kampf um den Kreispokal. Dafür gewannen sie gerade das Sparkassen-Masters-Turnier. Der Fußballalltag in der Kreisliga sieht jedoch trister aus. Nach Verletzungspech und dem Verlust mehrerer Leistungsträger sowie Spielertrainer Lars Debbe, der überraschend dem Ruf eines größeren Vereins folgte, ist die Mannschaft offenkundig noch nicht wieder richtig "in Tritt" gekommen. "Wir können, müssen und werden aber den Klassenerhalt schaffen", kündigte Winkelhake an. Mit dem neuen Spielertrainer Marko Blana stehe dafür der richtige Mann in der Verantwortung. Brennendes Problem bleibt für den FC Hevesen der Mangel an Betreuern. Erneut musste 2006 die G-Jugend-Mannschaft vom Spielbetrieb abgemeldet werden, weil sich nicht genügend erwachsene Mitglieder als Betreuer bereit fanden. Bei den Vorstandswahlen stellte sich Kassenwart Uwe Quest nicht mehr zur Wahl, für ihn rückte Joachim Schulte nach. Mit der Ehrennadel in Gold für langjähriges Engagement im Verein wurde Ralf Sassenberg geehrt.



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