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Sportclub in Bad Münder vor neuen Aufgaben

BAD MÜNDER. Es gab eine kurze Diskussion, aber dann waren sich die Mitglieder einig: Auf der Mitgliederversammlung des Sportclubs wurde einstimmig beschlossen, eine Summe von 26000 Euro als Rücklage für die Ausstattung der zukünftigen Turnhalle zu binden.

Strahlende Gesichter beim SC: Die langjährigen Mitglieder wurden am Dienstag bei der Versammlung des Vereins geehrt. Foto: Honig

Autor:

Gerd Honig

Von vereinsrechtlicher Seite war dieser Beschluss erforderlich geworden, da der SC als gemeinnütziger Verein keine großen Gewinne anhäufen darf, erläuterte Vorsitzender Jürgen Keller. Entsprechend wurden die Rücklagen nun gebunden.

Die alte Turnhalle an der Kellerstraße soll im April nächstes Jahr ausgeräumt werden. Teilweise soll das Inventar dann in die neue Halle wandern. Allerdings: Einige Sportgeräte und Anlagen müssen zunächst auf Sicherheit geprüft werden, gegebenenfalls müssten sie ausrangiert und erneuert werden.

Da die Stadt die Halle nicht ausstatten wird, so Keller, seien die sporttreibenden Vereine gefragt. Außer dem SC nutzten der Tuspo, Redfire, DRK, Bikonelli und die Stadtjugendpflege die Turnhalle. Anträge auf Zuschüsse bei Stiftungen und Verbänden seien gestellt. Die Sportbetriebsgesellschaft zur Finanzierung der Betriebskosten werde weitergeführt.

Kleiner Bus für die
Vereinsarbeit

Die übrige Bilanz des SC spiegelte einen lebendigen und erfolgreichen Sportverein wider mit einer breiten Angebotspalette an Sportarten für seine mehr als 600 Mitglieder. Als Novum in der Vereinsgeschichte nannte Keller den vom Förderverein Deutscher Hilfsdienste gesponserten 9-Sitzer-Bus, der eine enorme Verbesserung der Vereinsarbeit beschert habe. Die Nutzung sei allerdings sehr eng auszulegen, so dass der Wagen ausschließlich für Vereinszwecke genutzt werden dürfe.

Desweiteren warb Keller noch um ein neues Mitglied in der Vereinsspitze. Der SC ist auf der Suche nach einem dritten Vorsitzenden. Der SC sei in seiner Vorstandsarbeit laut Keller gut vernetzt und der vakante Posten aktuell nicht das vordringliche Problem. Aber dennoch wäre aus seiner Sicht von großem Vorteil, „wenn jemand mitmachen möchte, weil es immer etwas zu tun gibt und wir uns noch besser um die strategische Ausrichtung des Vereins und seine Sportangebote kümmern könnten“, so Keller.

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