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Ersatz für Gelände am Kindergarten gesucht / Neues Klettergerüst?

Spielplatz soll aufgemöbelt werden

Sülbeck (gus). Die Nienstädter Politiker suchen nach einem Ersatz für den dicht gemachten Spielplatz am Sülbecker Kindergarten. Der Kinder- und Jugendausschuss hat in Erwägung gezogen, das Gelände am Pommernweg zu diesem Zweck aufzumöbeln.

Der Spielplatz am Kindergarten musste wegen des Ganztagsbetriebs in der Einrichtung für Kinder aus der Nachbarschaft geschlossen werden. Zu groß wäre die Belastung für Aufsichtspersonen, wenn zwischen den eigenen Schützlingen noch andere Jungen und Mädchen herumtobten, erklärte Ausschussvorsitzende Heike Kording (SPD). Die Nachbarskinder hätten aber Anspruch auf einen Spielplatz. Auf Nachfrage Thomas Künzels (Grüne) haben sich die Bürger in der Umgebung zwar nicht beschwert, so Gemeindedirektor Rolf Harmening, aber doch zumindest nachgefragt, wo der eigene Nachwuchs denn nun spielen soll. Bei einer Besichtigung nahmen die Politiker die Spielplätze In der Sülte und am Pommernweg unter die Lupe. Ersterer ist nach einhelliger Meinung im Ausschuss bestens ausgestattet. Doch was ist mit den Kindern, die auf der gegenüberliegenden Seite des Kindergartens wohnen und denen der Weg zur Straße In der Sülte zu lang ist? Laut Harmening ist die Entfernung zum Spielplatz nicht gesetzlich geregelt. Es sei von "angemessener" Distanz die Rede - da könnten 300 Meter schon zu weit sein, wenn auf dem Weg beispielsweise die B 65 zuüberqueren ist. Der Spielplatz am Pommernweg könnte diesbezüglich die Lösung sein. Aber das Areal ist derzeit noch wenig reizvoll: Ein uraltes Klettergerüst mit abblätternder Farbe, ein bereits mit Grünzeug bewachsener Sandkasten und ein verwitterter Balancierbalken stehen dort. Einzig die Metallrutsche scheint noch im Sinne von "Spaß und Spiel" benutzbar. Das ließe sich noch attraktiver gestalten, drückte es Kording zaghaft aus. Bevor aber Spielgeräte angeschafft werden, soll zunächst der Bedarf ermittelt werden. Der Ausschuss sprach sich dafür aus, alle Haushalte im Umkreis von 1000 Metern um den Spielplatz am Kindergarten anzuschreiben und zu einer Informationsveranstaltung einzuladen. Ferner soll die Zahl der Kinder und deren Alter zusammengetragen werden, damit nicht ungeeignetes Gerät gekauft wird. Unterdessen wünschte sich Kindergartenleiterin Birgit Tölke ein Klettergerüst für das Gelände an der Tagesstätte. Ein Wunschgerät präsentierte die Pädagogin in Papierform: Dies würde etwa 9000 Euro kosten. Harmening erklärte, den Gedanken mit in die anstehenden Haushaltsberatungen zu nehmen.




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