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Ortsrat sucht ein günstiges Klettergerät

Spielgeräte kommen aus dem Knast

Krainhagen (rnk). Das Erneuerungsprogramm für die Kinderspielplätze in der Bergstadt greift in Krainhagen frühestens in fünf Jahren, erklärte Ortsbürgermeister Thomas Mittmann (SPD) dem Ortsrat. Daher soll am Spielplatz "Hackenburg" die Selbsthilfe greifen - und zu einem deutlich früheren Ergebnis führen.

Die nicht verbrauchten Ortschaftsmittel aus dem letzten Jahr hat der Stadtrat bereits dem Ortsrat wieder zurücküberwiesen, damit sie für die Sanierung genutzt werden können. Mittmann hat sich bereits Kataloge der einschlägigen Spielplatzfirmen angeschaut - und ist dabei angesichts der Preise nach eigenen Worten "auf den Rücken gefallen". Bis zu 25 000 Euro für einen einfache Kletterwürfel - "das können wir nicht machen, das wollen wir auch nicht machen", meinte Mittmann. Abhilfe soll Wolfgang Schmidt (CDU) schaffen, der in der Jugendstrafanstalt Hameln tätig ist und dort bereits Erfahrung mit dem Bau von Spielplatzgeräten sammeln konnte. Vor Ort wollen sich Mittmann und Schmidt sowie alle Ortsratsmitglieder, die Interesse haben, demnächst anschauen, wo auf dem Spielplatz wie viel Platz für welches Gerät ist. Danach könne auch, so Schmidt und Mittmann, über Zahlen, sprich: Preise gesprochen werden. Ein weiteres Problem auf dem laut Mittmann vor allem im Sommer sehr stark genutzten Spielplatz ist der Zustand der beiden Bänke: Er ist schlecht, die Sitzgelegenheiten sind marode und fallen auseinander. Schmidt und Mittmann wollen sich um das Problem "auf dem kurzen Dienstweg" (Mittmann) kümmern, Peter Brandt (SPD) schlug vor, beim Fremdenverkehrsverein wegen der mangelhaften Sitzgelegenheiten vorzusprechen. Vielleicht könne der ja helfen.

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