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Zwei 11 und 13 Jahre alte Mädchen hantieren in Meinser Lagerhalle aus Spaß mit Feuerzeugen

Spielende Kinder für Brand verantwortlich

Meinsen (tw). Der Verdacht, Kinder können für den Großbrand vom Sonntag in Meinsen (wir berichteten) verantwortlich sein, hat sich erhärtet: Der Polizei Bückeburg liegt die Aussage eines Jungen vor, der zugibt, mit zwei 11 respektive 13 Jahre alten Mädchen in der Lagerhalle gewesen zu sein; die Mädchen kommen aus Bückeburg und der Samtgemeinde Nienstädt.

Mit einem Radlader werden die brennenden Quaderballen aus der Sc

Die Mädchen sollen dabei mit Feuerzeugen gezündelt haben - vermutlich aus Spieltrieb. Wer von den beiden das Stroh in Brand gesetzt hat, steht noch nicht fest; gegen den Jungen selbst besteht nach Aussage der Beamten kein Tatverdacht. Polizisten hatten die 11- und 13-Jährige noch am Sonntag zu Hause aufgesucht und im Beisein ihrer Eltern befragt. Dabei hätten die Kinder zugegeben, sich zum fraglichen Zeitpunkt in der Lagerhalle aufgehalten zu haben; außerdem hätten sie "durchblicken" lassen, dass das Feuer auf ihr Konto geht. Eine ordentliche Vernehmung der beiden steht indes noch aus. Bei dem Großbrand war die Lagerhalle der Familie Vauth komplett zerstört worden. Stadtbrandmeister Dirk Hahne sprach gestern von einer "Materialschlacht, bei der leider nichts mehr zu retten war". Hahne: "Die Strohballen waren hochkomprimiert, mussten entzerrt sowie gleich mehrfach gewendet und abgelöscht werden." Unmengen von Löschschaum wurden dabei verbraucht. Aufgrund der extremen Rauchentwicklung des brennenden Strohs musste das Gros der Einsatzkräfte Atemschutz tragen. Die Löscharbeiten dauerten am Sonntag bis 23 Uhr; gestern musste die Wehr um 6.30 Uhr noch einmal zu Nachlöscharbeiten ausrücken, die sich bis 9.30 Uhr hinzogen.



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