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Für jeden etwas dabei: Herbst-Krammarkt lockt Tausende auf den Festplatz / Bis Dienstag geöffnet

Spaß zwischen Breakdance und Achterbahn

Stadthagen (jf). Jede Menge Spaß hat das zumeist junge Publikum des Stadthäger Herbstkrammarktes am Wochenende gehabt. Tausende zog es an den ersten drei Tagen auf die Kirmes. Bei Zuckerwatte und gebrannten Mandeln ließ es sich gemütlich über den Festplatz schlendern. Das gemütliche Riesenrad und die rasante Achterbahn boten allerhand Abwechslung für Jung und Alt.

An den beiden Autoscootern auf dem Festplatz herrschte dichtes Gedränge. Die Heranwachsenden hatten bei den Crash-Fahrten Riesenspaß, sodass auch so mancher heftige Aufprall das Lachen nicht aus den Gesichtern bekam. Ruhiger ging es hingegen beim Ponyreiten zu. Für viele pferdebegeisterte Mädchen war der Ritt auf dem Rücken der Tiere der Höhepunkt des Marktes. Für Action-Liebhaber war dies sicherlich die Fahrt mit der rasend schnellen Achterbahn und mit dem "Musikexpress". Der sechsjährige Justin Geeves ist mit seiner Oma Hannelore Heine auf den Rummel gegangen. Da er sich brennend für Autos interessiert, musste er unbedingt im Feuerwehrauto des Kinderkarussells ein paar Runden drehen. Auf allerhand Tücken stießen sowohl Kinder als auch Erwachsene in der Geisterbahn "Crazy Outback" im Wild-West-Stil - und einigen blühte eine kalte Dusche. Beim "Bunjee-Trampolin" konnten sich die Kinder in fünf Metern Höhe gut angegurtet quasi schwerelos fühlen. Moritz Hänsler (10) und Maurice Ludwig (10)haben beim Losen ein Krokodil ergattert. Im "Breakdance", einem Technik-Karussell, und im "Musikexpress" hat es den beiden am besten gefallen. Auch für die drei Freundinnen Lara Bichtemann (13), Janina (13) und Deniz Bode (14) aus Stadthagen steht der "Musikexpress" als Favorit fest. Sie haben schon am Sonnabend viel Geld ausgegeben, berichten sie. Mondo Berarbinelli (12), Jan Chlubh (11), Paula Kausmalla (11) und Julia Herden (12) vergnügten sich in den großen Attraktionen. Wie jedes Jahr sind sie wieder auf dem Krammarkt - Crêpes und Zuckerwatte gehören natürlich dazu. Recht flott dreht sich das 13 Meter hohe Riesenrad der Familie Feldmann. Der Blick von dort obenüber den gesamten Jahrmarkt entschädigte für die lange Wartezeit, die man vor dem Fahrgeschäft aufbringen musste. Das Riesenrad, das in der dritten Generation in Familienbesitz ist, stammt aus dem Jahr 1918 und ist, so der Betreiber, noch im Originalzustand erhalten. Bereits vor rund 20 Jahren stand das Rad einmal in Stadthagen, doch in den vergangen Jahren suchte man das Schmuckstück vergebens. Auch kulinarisch gab es allerhand Exotisches auf der Kirmes zu erleben. Neben Grill-Buden wurden asiatische Küche, Erbsensuppe, Brezeln und vielerlei Süßigkeiten geboten. An der Händlermeile auf der Enzer Straße stöberten viele Passanten an den Dutzenden Verkaufsständen mit Schmuck, Kleidung, Musik und Süßem. Noch bis morgen ist der Krammarkt von 14 bis 22 Uhr geöffnet.




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