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Seat hat den Ibiza überarbeitet und nimmt noch mehr eine junge Kundschaft ins Visier

Spaß auf Spanisch

Autor:

von Ingo Reuss

Barcelona. Die spanische VWTochter hat den Kleinwagen Ibiza, der als Dreitürer, Fünftürer und Kombi ST angeboten wird, überarbeitet. Äußerlich ändert sich nur wenig, neu sind LED-Tagfahrlicht und modifizierte 16- und 17-Zoll-Aluräder. Deutlich aufgewertet hat Seat das Interieur durch anspruchsvollere Materialien, dazu ein neu gestyltes Lenkrad. Die Kundschaft, die zu einem großen Teil weiblich und jung ist, hat jetzt mehr Möglichkeiten, ihr Auto zu individualisieren.

Fahrwerk: Der Fahrspaß kommt nicht zu kurz: Stabil liegt der Kleinwagen auf der Straße, fährt sich sehr agil mit zielgenauer Lenkung. Verbessert hat Seat auch die Fahrwerksabstimmung, die jetzt komfortabler wirkt. Dank diverser Maßnahmen zur Geräuschdämmung fällt die Akustik im Auto um fast eine Klasse besser aus.

Motoren: Viel tut sich bei den Motoren, die bis zu 20 Prozent sparsamer werden. Als Basisbenziner liefert Seat den 1,0-Liter-Dreizylinder mit 55 kW/75 PS. In den turbogeladenen Versionen leistet er 70 kW/95 PS oder 81 kW/110 PS. Der stärkste von den dreien zieht überraschend kräftig durch. Normverbrauch laut Hersteller: nur 4,3 Liter auf 100 Kilometern. Das Einlegen der Gänge könnte leichtgängiger sein (DSG später). Neu im überarbeiteten Ibiza ist auch der Vierzylinder 1.4 TSI ACT, der bei geringem Gaspedaldruck zwei Zylinder abschaltet.Bei den Dreizylinder-TDIs: Der Basismotor (55 kW/75 PS) verbraucht nur 3,4 l/100 km (88 g/km CO2). Von den beiden stärkeren (66 kW/90 PS und 77 kW/105 PS) konsumiert keiner mehr als 3,8 l/100 km.

Assistenten: Mehrere Fahrerassistenten, zum Teil optional erhältlich, machen den Ibiza noch sicherer. Gegen Aufpreis sind jetzt unter anderem akustischer Einparkwarner und Rückfahrkamera verfügbar. Konnektivität wird ebenfalls ganz groß geschrieben. Das integrierte Smartphone ist heute selbst in Kleinwagen fast selbstverständlich, ebenso wie das Infotainment mit Touchscreen. „Seat Full Link“ nennen die Spanier das System: Es integriert die Funktionen von Apple Car Play und Android Auto und überträgt sie auf den neuen 6,5-Zoll- Touchscreen.

Preise: Sie fallen ausstattungsbereinigt sogar bis zu 1000 Euro günstiger aus als zuvor. Den Dreitürer Ibiza SC mit 75-PS-Motor gibt es nunmehr ab 11 990 Euro, den Fünftürer ab 12 690 Euro und den Kombi ST ab 13 400 Euro. Bereits die preisgünstigste von vier Ausstattungen hat Klimaanlage und Media-Touchsystem an Bord.

Fazit: Der Ibiza überzeugt mit den sparsamen Dreizylindern und einer innovativen Smartphone-Anbindung. Auf der anderen Seite steht das zunächst noch im Angebot fehlende DSG-Getriebe.




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