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Verwaltung präsentiert neue Vorlage für Schulzentrum Nord

Sparkonzept kostet bis zu 336 000 Euro

Hameln. Sie ist da, die geänderte Beschlussvorlage zum Schulzentrum Nord, die Oberbürgermeister Claudio Griese (CDU) am Ende der gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Stadtentwicklung sowie für Kindertagesstätten, Schulen und Sport für den Freitag angekündigt hatte. Das Papier, das gestern in die Post für die Hamelner Ratsmitglieder gelegt worden ist, soll nun am kommenden Mittwoch zunächst im Verwaltungsausschuss und anschließend im Rat diskutiert und verabschiedet werden soll (wir berichteten bereits). Der Rat tagt öffentlich ab 18 Uhr im Weserberglandzentrum.

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Hans-Joachim Weiß Reporter zur Autorenseite

Die Verwaltung hat in der überarbeiteten Fassung festgehalten, dass über das Architekturbüro Venneberg & Zech Modifikationen des Raumprogramms optional in Bezug auf das Einsparpotenzial geprüft werden sollen. „Dabei wird zunächst die Konzeption auf Basis des dem Wettbewerb zugrunde gelegten Raumprogramms unter Ausschöpfung weiterer wirtschaftlicher Optimierungen erarbeitet und als Kostenberechnung und Entwurfsplanung vorgelegt“, heißt es wörtlich. Parallel dazu sollen modulare Einsparungsvarianten auf Basis des Hauptentwurfes schematisch erarbeitet und kostenmäßig bewertet werden. „Auf diese Weise werden Einsparungsmöglichkeiten benannt und die funktionalen, pädagogischen, städtebaulichen und architektonischen Auswirkungen aufgezeigt“, schreibt die Verwaltung.

Zum Optimierungskonzept gehören:

die größtmögliche Auslastung durch Mehrfachnutzungen im Kursbereich der Jahrgänge 12 und 13,

die Prüfung und Ausschöpfung weiterer Möglichkeiten von flexiblen Raumlösungen (Mehrfachnutzungen),

die Einrichtung einer weiteren Essensausgabestelle sowie eine Reduzierung der Mensa-Nutzfläche.

eine Reduzierung des Raumprogramms für den Sek-II-Bereich von bisher sechs beziehungsweise sieben Zügen auf eine gemeinsame fünfzügige Oberstufe sowie

eine Reduzierung der Zügigkeit des Schulzentrums Nord von einem achtzügigen auf ein siebenzügiges Schulzentrum.

Die Politik soll aber auch die Verwaltung beauftragen, umgehend die Entwürfe aus dem Architektenwettbewerb zum Schulzentrum Nord zu überarbeiten, hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit zu überprüfen und im Rahmen der Modifikationsoptionen die Einsparpotenziale zu ermitteln. „Dabei sind die beteiligten Schulen in geeigneter Weise einzubeziehen“, hat die Bauverwaltung die Forderung des Architekten in der Vorlage festgeschrieben. Ulrich zech hatte in der Sitzung gesagt: „Das alles funktioniert nur mit den Schulen.“ Zielsetzung sei, zum Jahresende eine belastbare Kostenberechnung und einen aktuellen Rahmenterminplan zur Realisierung des Schulzentrums Nord vorzulegen.

Akzeptiert die Politik die jetzt von der Verwaltung vorgeschlagene Vorgehensweise, entstehen für diese Mehrfachplanungen zu den Einsparvarianten Kosten in Höhe von „mindestens 90 000 Euro bis zu 336 000 Euro brutto“, wie in der Vorlage steht. Zudem müsse bezüglich des avisierten Baubeginns mit einer zeitlichen Verzögerung von mindestens einem bis zu fünf Monaten gerechnet werden.



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