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Wiedensahl geht leer aus / „Volksbank bleibt“

Sparkasse: Wagen hält nicht

Wiedensahl. Nach der Sparkassen-Schließung in Wiedensahl gucken rund 700 Kunden in die Röhre. Denn die fahrbare Geschäftsstelle, die in fast allen Orten halten soll, an denen zum 1. Juli Filialen geschlossen werden, wird das Wilhelm-Busch-Dorf nicht anfahren. Das bestätigt das Geldinstitut auf Nachfrage. Die Anfahrt sei zu weit, Wiedensahl liege zu ungünstig am Randgebiet der Sparkasse Nienburg, erklärte ein Sprecher des Geldinstituts.

Es sei eine „Abwägungsentscheidung“ gewesen, heißt es. Man sei sich darüber im Klaren, durch diesen Schritt auch Kunden zu verlieren, aber die Fahrtstrecke von rund 40 Kilometern für Hin- und Rückweg zu investieren, lohne sich bei der Zahl der Kunden in Wiedensahl nicht. Für den gesamten Geschäftsbereich gebe es nur eine fahrbare Geschäftsstelle. Da so ein Mobil rund 400 000 Euro koste, könne die Sparkasse nicht mal ebenso ein zweites anschaffen.

Angst, dass die Wiedensahler nun zur Volksbank, die noch vor Ort ist, wechseln könnten, habe der Sparkassensprecher weniger. „Da gibt es ja auch Schließungstendenzen“, meint er. Dieses Gerücht räumt Juliane Djouimai von der Volksbank Hameln-Stadthagen aber vehement aus. „Wir schließen da überhaupt nichts“, betont sie. Auch die Sorge einiger Wiedensahler, der Umbau der Filiale in Niedernwöhren würde nur dem Ziel dienen, das Geschäft dort zu zentralisieren und dafür weitere Stellen in den Nachbargemeinden dichtzumachen, sei falsch. Die Wiedensahler können ihrer Aussage nach unbesorgt sein.

Von Kirsten Elschner




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