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Samtgemeinde Niedernwöhren denkt über Zusammenlegung der Bauhöfe nach

Sparen durch Fusion

Samtgemeinde Niedernwöhren. Der Trend geht zur Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg: Die ersten Feuerwehren der Samtgemeinde haben bereits fusioniert, weitere folgen. Die Grundschulen Meerbeck und Niedernwöhren sind zu einer verschmolzen, und als Nächstes könnte die Zusammenlegung der Bauhöfe umgesetzt werden. Offiziell ist das zwar noch nicht beschlossen, die Überlegung besteht aber seit Längerem.

In den Sitzungen auf Gemeinde- und Samtgemeindeebene wurde das Thema in den vergangenen Monaten immer mal wieder angeschnitten. Auch Ernst Führing (CDU), Mitglied im Samtgemeinderat, bestätigt dieses Vorhaben. Nach Angaben von Samtgemeindebürgermeister Marc Busse habe die Verwaltung zu diesem Thema sogar eine Umfrage in den einzelnen Kommunen gestartet. Noch hätten aber nicht alle Gemeindespitzen eine Stellung dazu abgegeben, sagt er.

Hauptziel eines gemeinsamen Bauhofes ist es, Synergien zu erzeugen und damit Geld zu sparen. „Es weiß jeder, dass eine Zusammenlegung Sinn macht“, meint Führing, der als stellvertretender Bürgermeister auch die Finanzen der Gemeinde Meerbeck im Blick hat. Erst kürzlich zog er die Anschaffung eines kostspieligen Fahrzeuges für den örtlichen Bauhof in Zweifel. Und genau dieses Problem würde bei einer Fusion wegfallen: Dann müsse nicht jede Kommune teure Gerätschaften und Maschinen vorhalten. Angedacht sei es, die zu erledigenden Aufgaben von einem zentralen Standort – dem Niedernwöhrener Bauhof – zu koordinieren. Die beiden hauptamtlichen Mitarbeiter, die derzeitig beschäftigt werden, würde man Führings Einschätzung zufolge übernehmen. Aber auch auf die Hilfs- und Teilzeitkräfte könnte man sicher nicht ganz verzichten. Richtige Bauhöfe gibt es aktuell nur in Meerbeck und Niedernwöhren. Die übrigen Gemeinden regeln die meisten Arbeiten über geringfügig Beschäftigte. Aber in diesem Bereich werde es zunehmend schwieriger werden, „rüstige Rentner“ zu finden, die derartige Aufgaben übernehmen. kil




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