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Sozialraum-AG in Bad Münder schielt auf „Engagierte Stadt“

BAD MÜNDER. „Wir setzen auf eine nachhaltige Engagementkultur, die von Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung und Unternehmen gemeinsam getragen wird“, wird die ehemalige Bildungsministerin Manuela Schwesig beim Projekt „Engagierte Stadt“ zitiert – ein Förderprogramm was nun auch die Sozialraum-AG im Auge hat.

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Autor

Gerhard Honig Reporter

Hermann Wessling berichtete bei dem jüngsten Treffen des münderschen Netzwerks über das neue Förderprogramm, das sich an Städte und Gemeinden in der Größe von 10 000 bis 100 000 Einwohnern richtet – für Bad Münder also infrage käme. Als Förderer treten sechs größere Stiftungen und das Bundesfamilienministerium auf. Das Ziel: Gefördert werden sollen Konzepte, die ein modernes und nachhaltiges Bürgerengagement ermöglichen und vor allem auf Dauer angelegt sind.

Eine Idee, die bei der Versammlung der Vereinsvertreter und Einrichtungsleiter auf fruchtbaren Boden fiel: In naher Zukunft wolle man über einen Förderantrag beraten.

Um andere Projekte aber auch aus eigener Hand voranzutreiben, wurde die Gründung eines eigenen Fördervereins für die Sozialraum-AG debattiert. Denn in der derzeitigen Rechtsform als Arbeitsgemeinschaft könne das Netzwerk beispielsweise keine Anträge auf Fördermittel stellen – ein Antrag für das Projekt „Engagierte Stadt“ wäre also – zumindest von Seiten der AG – also gar nicht möglich. Wessling stellte entsprechend den Entwurf einer Satzung für einen Förderverein vor und fand demnach ungeteilte Zustimmung. Die Vereinsgründung und damit auch der Eintrag im Vereinsregister soll noch in diesem Jahr auf den Weg gebracht werden.

Die Arbeitsgemeinschaft ist kein Verein im herkömmlichen Sinne, sondern ein loses Netzwerk aus gegenwärtig 37 Einrichtungen, Vereinen und Institutionen, das sich zusammengeschlossen hat zur Verbesserung des sozialen Miteinanders in der Stadt Bad Münder und sich dem Anliegen eines umfassenden Präventionsgedankens verpflichtet sieht, sich abzustimmen und zu koordinieren.

An der Spitze des Sprecherteams steht gegenwärtig als Moderatorin Malihe Papastefanou, Schulleiterin der KGS Bad Münder. Weitere Sprecher sind: Diana Rosenthal für die Grundschulen, Dagmar Koch für den Kita-Bereich, Magdalena König-Waldek für den Landkreis Hameln-Pyrmont, Sozialarbeiterin Ines Rasch von der Diakonie, Anja Hägermann für die Polizei, Katharina Werner für den Bereich Projekte sowie Hermann Wessling als Koordinator für Flüchtlingsarbeit.

Einer schied unterdessen aus dem Netzwerk aus: Michael Rohde, als Vertreter der Polizei in der Runde zugegen, wurde von Rosenthal und Wessling offiziell verabschiedet. Der Polizist wird bis zum nächsten Treffen in den Ruhestand wechseln.

Wessling hob in seiner Laudatio das unermüdliche soziale Engagement des Polizeihauptkommissars für die Belange seiner Stadt hervor. Rohde habe vor 17 Jahren bereits am Runden Tisch, dem Vorläufer der Sozialraum-AG, mitgewirkt. Zukünftig wird die Polizei von Kriminalkommissarin Anja Hägermann vertreten sein.



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