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Sorge um Cammeruner Oberflächenentwässerung

Cammer (bus). Cammers Ortsbürgermeister Friedrich Rösener sorgt sich um die Oberflächenentwässerung "seiner" Ortschaft.

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Insbesondere der Zustand der Riehe ist seiner Ansicht nach stark verbesserungswürdig. "Der Vorfluter für den gesamten Cammeruner Norden kann seine Aufgaben bald nicht mehr erfüllen", meint Rösener, "bei starken Regengüssen geht nichts mehr." Die Riehe präsentiert sich in der Tat eher als Gräser- und Schilfgürtel denn als Bachlauf. Der Verlauf ist an vielen Stellen nur zu erahnen. Was besonders an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen deutlich wird. "Petershagen räumt jedes Jahr wunderschön", erläutert er. Das Mähgut werde ordentlich auf der Böschung abgelegt. Auf "unserer" Seite unternähmen die zuständigen Stellen "null und gar nix". In einigen Abschnitten sei fünf, in anderen sogar zehn Jahre keine Räumung erfolgt. Rösener drängt auch wegen der Tatsache, dass die Riehe auf dem niedersächsischen Abschnitt nur über sehr wenig Gefälle verfügt, auf rasches Handeln. "34 Zentimeter auf 800 Meter", hätten Experten festgestellt. "Wir saufen zwar noch nicht ab", räumt der Ortsbürgermeister ab, "aber manche Häuser haben nasse Füße." Bilder oben: Großer Unterschied an der Landesgrenze: Links die Riehe auf Petershäger Gebiet, rechts auf Cammeruner Terrain.

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