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SPD-Ratsherren sorgen sich um Sicherheit auf der „Triangel“ in Pollhagen

Sonnenwendfeuer brennt nach

Pollhagen. Pollhagens Sonnenwendfeuer macht dem SPD-Fraktionssprecher im Pollhäger Rat, Roman Stadie, Sorgen. Bei der jüngsten Ratssitzung hat er Bedenken zur Sicherheit der Veranstaltung geäußert.

„Grundsätzlich ist das eine gute Veranstaltung“, sagte Stadie. Die Frage sei aber, ob das Ausmaß des Feuers begrenzt werden müsse, um die Gefährdung zu reduzieren. Stadies Fraktionskollege Gerd Wischhöfer behauptete sogar, dass in der Woche nach der Veranstaltung von einigen noch Grünschnitt auf den Platz gefahren und damit dem Feuer neue Nahrung gegeben worden sei. „Ich habe es erst auch nicht geglaubt“, sagte Wischhöfer. Pollhagens Bürgermeister Friedrich Möller (WGP) traut der Feuerwehr, die auch Veranstalter des Festes im Juni ist, hingegen zu, die Situation unter Kontrolle zu behalten: „Über den Brandschutz wird dort schon nachgedacht.“

Ortsbrandmeister Frank Pietsch sagt auf Anfrage dieser Zeitung, das Feuer sei nicht größer gewesen als in den vergangenen Jahren. „Ich sehe da nichts Dramatisches. Wir passen gut auf.“ Um abzukürzen, gingen manche Besucher an einer engen Stelle am Feuer vorbei. „Da kann es schon mal heiß werden. Wer kommt, weiß das auch.“ Aber die Helfer der Feuerwehr hätten ohnehin ein Auge auf die Sicherheit der Besucher.

Nicht bekannt hingegen ist Pietsch, dass auch nach der Veranstaltung Bürger noch Material auf die Feuerstelle gelegt haben. „Wir waren Sonntagmorgen noch da“, erinnert er sich. Während der Woche müssten die Feuerwehraktiven aber wieder arbeiten und könnten so etwas nicht ständig kontrollieren. „Warum hat sich dann keiner zu Wort gemeldet?“, wundert er sich, dass niemand die Feuerwehrleute angesprochen habe. Stattdessen komme die Angelegenheit nun Wochen später auf den Tisch. „Das verstehe ich nicht.“

Das Sonnenwendfeuer wird seit rund 30 Jahren auf der „Triangel“ entzündet, es ersetzt das Osterfeuer. Die Gemeinde hatte die Veranstaltung auf Mitte Juni gelegt, weil dort im Allgemeinen besseres Wetter ist. „Wir haben schon im Schnee gestanden“, erinnert sich Möller an frühere Osterfeuer. bab




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