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Solebad: Wie stehen die Chancen für den Gesundheitsstandort?

BAD MÜNDER. Dieses Gutachten soll eine Antwort finden auf zentrale Fragen zur Zukunft der Stadt: Wie kann Bad Münder als Gesundheitsstandort bestehen? Welche Investitionen sind nötig – und möglich? Kommen wird das Papier aus Hamburg: Ein Beratungsunternehmen soll es bis Ende Oktober liefern.

Blick ins Solebewegungsbad: Wie und wo ist ein Neubau möglich? Das soll ein Gutachten klären. FOTO: ARCHIV
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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Die Firma „Profund Consult“ hat den Auftrag für die sogenannte Solebad-Studie bekommen; der Verwaltungsausschuss hat das inzwischen formell bestätigt. In dieser Woche haben Stadt und Getour mit dem Unternehmen ein erstes Gespräch über Ziele und Zeitplan geführt, so Bürgermeister Hartmut Büttner: „Wir haben den Mitarbeitern auch die Situation vor Ort gezeigt.“

Sobald die Ergebnisse vorliegen, sollen weitere Beteiligte erneut ins Boot geholt werden: Schon im vergangenen Jahr hatte eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus Stadt, Politik sowie Gesundheits- und Tourismusbranche Grundlagen und Ideen entwickelt – zum Beispiel: den Bau eines kleinen Hotels. Diese Gruppe soll im Herbst auch noch einmal über das Gutachten sprechen, bevor dann die Politik entscheidet, wie es weitergeht.

Ein Kernpunkt der Überlegungen ist die Zukunft des maroden Solebads. Dass dessen vorübergehende Schließung wegen größerer Schäden an der Stahlbetonkonstruktion schon wieder fast fünf Jahre zurückliegt, zeigt, wie lange sich die Stadt schon mit dem akuten Problem herumschlägt.

Der Zustand des Bades werde regelmäßig kontrolliert, betont Büttner – es könne weiterhin aktiv genutzt werden. Absehbar ist die Substanz des Bades aber abgängig.

Büttner hatte immer betont, dass sich bei einem möglichen Neubau nicht nur die Frage der Investition stelle – sondern auch die eines wirtschaftlichen Betriebs. Genau für dieses Problem erhofft er sich von dem Gutachten nun Antworten. Zweiter wichtiger Punkt: Welcher Standort ist am besten geeignet? Ziel sei es unter dem Strich, „einen Weg zu finden, die örtlichen Heilmittel – insbesondere die hervorragende Sole – in attraktiven Formen Gästen und Einheimischen zur Verfügung zu stellen“, beschreibt der Bürgermeister.

Knapp 23 000 Euro kostet das Gutachten. Davon muss die Stadt nur einen Teil selbst stemmen: Etwa 6000 Euro kommen aus Bad Münder, 2900 Euro vom Landkreis – den Rest steuert die EU über Fördertöpfe des regionalen „Leader“-Programms bei. „Profund Consult“ hat bundesweit viele Erfahrungen gesammelt – ein Schwerpunkt: Machbarkeitsstudien für Schwimmbäder.



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