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Dr. Theophil Hey zum vierten Mal in Folge HTGT-Klassenbester / Den Gesamtsieg nur knapp verpasst

Sohn will Vater nicht in die Gesamtsiegersuppe spucken

Bückeburg (bus). Der Bückeburger Mediziner Dr. Theophil Hey hat in der historischen Tourenwagen vorbehaltenen HTGT-Rennserie zum vierten Mal in Folge den Klassensieg errungen. Hey belegte mit seinem "DKW F 12" in elf von zwölf Rennen den ersten Platz, was in der Schlussabrechnung der Gesamtwertung zum bemerkenswerten zweiten Rang reichte.

Während Hey im Gesamtklassement den obersten Podestplatz um lediglich fünf Zähler verpasste (Erster: Andreas Hohls, Morris Cooper S, 267 Punkte, Zweiter: Dr. Theophil Hey, DKW F 12, 262 Punkte, Dritter: Norbert Gross, Ford Falcon, 250 Punkte) und zwischen sich und dem Drittplatzierten zwölf Punkte Abstand herausfuhr, gestalteten sich die Resultate in der für den Bückeburger relevanten Klasse bis 1000 Kubikzentimeter ziemlich eindeutig. Hey sen. ließ seinen Sohn Theophil Hey jun., der in der Gesamtwertung auf Rang acht einkam, um 88 und den Drittbesten Dr. Rolf Hemmersbach (DKW Junior) um 110 Zähler hinter sich. "Wer geglaubt hatte, die Schlussrennen würden sich beim Saisonfinale auf dem Nürburgring ausschließlich um die Bewerber um den Gesamtsieg drehen, der sah sich erheblich getäuscht. Auch in den Klassen wurde noch heftig gekämpft, sei es um den Klassensieg der Saison oder um die Ehre des jeweiligen Einzelrennens", schreibt die Fachpresse. Hey jedoch habe nur beten müssen, dass sein hochdrehender Dreizylinder mit der filigranen Zündtechnik frei von Kapriolen bleiben würde und hätte auch deswegen befreit an den Start gehen können, da er im engen Endkampf vom Sohn Familienloyalität erwarten konnte. Das sieht der Seriensieger ein wenig anders. "Ich bin in allen Rennen beinhart von meinem Sohn gehetzt worden", versichert der 65-Jährige. Sein DKW erwies sich nach Auskunft der Reporter jedenfalls als "unkapriziös". Vater Hey fuhr im ersten Rennen Rundenbestzeit und passierte die Ziellinie mit dreizehntel Sekunden Vorsprung. Für den zweiten Durchgang notierten die Berichterstatter, dass der Junior "keine Anstalten machte, dem Vater in die Gesamtsiegersuppe spucken zu wollen". Insgesamt betrachtet sei der Nürburgring Schauplatz abwechslungsreicher und spannender Rennen gewesen, die Akteure, Mechaniker, Fans und Besucher begeistert und eine reelle Werbung für den historischen Tourenwagensport geliefert hätten. Die offizielle Siegerehrung findet am Sonnabend, 29. November, in Wiesbaden statt.




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