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Der 6. Deistertag lockt zahlreiche Besucher in die Kurstadt und ihren Höhenzug

Sogar Bayern sind dabei

Bad Münder. Der Deister hat viel zu bieten – er ist Erholungsgebiet und gleichzeitig ein wichtiges Stück Natur. Davon konnten sich Besucher am gestrigen Sonntag, dem 6. Deistertag, hautnah überzeugen.

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In den Wäldern und auf den Wanderwegen ging es ordentlich zur Sache. Vielfältig und fröhlich präsentierten die Städte der Region ihren Höhenzug – Bad Münder war dabei.

Ein beliebtes Ziel für einen Spaziergang im Deister ist der Nordmannsturm. Kein Wunder, dass die Organisatoren den Turm auch zu einem Veranstaltungsort des Deistertages erklärten. In der Gaststätte wurde den Wanderern neben einer zünftigen Brotzeit auch ein abwechslungsreiches Musik- und Unterhaltungsprogramm geboten: Entertainerin Lilo Kowalke aus Barsinghausen gab bekannte Melodien und Schlager an ihrem Keyboard zum Besten. Aus Barsinghausen war auch die Bläsergruppe des Hegerings angereist. Auch sie unterhielt die rastenden Wanderer mit Musik.

Und es waren viele, die sich bei dem sonnigen Wetter in die Wälder aufgemacht hatten: Auch ohne Führung waren viele Senioren, Eltern und Kinder im Deister unterwegs. Und das nicht nur zu Fuß – einige mühten sich auf Fahrrädern die zumTeil sehr steilen Waldwegen hinauf. Auch viele Nordic-Walker waren unterwegs. Angesichts der Temperaturen und des mühseligen Fußmarsches, entschied sich so manch einer für die Abkürzung und marschierte vom Parkplatz auf direktem Wege zum Nordmannsturm hinauf.

Wissenschaftlich ging es gestern dagegen im SüntelbuchenReservat zu – einem weiteren münderschen Veranstaltungsort des Deistertages 2013. Dort konnten sich die Besucher über die – inzwischen selten gewordene – Baumart informieren, die früher die Wälder im Deister-Süntel-Tal geprägt hat. Mitglieder des Heimatbundes führten die Gäste über das inzwischen umzäunte Gelände, auf dem neue Süntelbuchen gepflanzt und gepflegt werden. Das Ziel ist es, den früheren Bestand wiederherstellen und die genetische Vielfalt zu erhöhen

Naherholungsgebiet mit beeindruckender Landschaft und zahlreichen tollen Aussichten: Die vielen Helfer des 6. Deistertages zeigten gestern warum sich ein Ausflug in die Region lohnt. Diesem Ruf gefolgt waren nicht nur Interessierte aus dem Weserbergland. Nicht selten nahmen sie lange Anreisen in Kauf. Sogar ein Ehepaar aus Bayern folgte Heimatbundler Hans-Joachim Rothe bei einer Führung durch das Süntelbuchen-Reservat.bdi



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