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Treffen ehemaliger Hautau-Mitarbeiter

Socken für Überstunden

Bückeburg (mig). Zum dritten Mal haben sich jetzt "Ehemalige" des Textilhauses Hautau (früher Lange Straße 15) in Bückeburg getroffen.

Im Ratskeller tauschten 40 Teilnehmerinnen Erinnerungen aus und versprachen, den Kontakt auch in Zukunft nicht abreißen zu lassen. "Wir sind wie eine große Familie", freute sich Organisatorin Bärbel Völkening über das zahlreiche Erscheinen. "Damals war der Zusammenhalt noch stärker als heute." Trotz guter "Chefs" - "zur Adventszeit mussten wir immer Wunschzettel schreiben" - mussten die Lehrlinge und Angestellten hart arbeiten: Mal sollten die Geschäftsräume sauber gemacht werden, dann wieder war Äpfelpflücken angesetzt. "Wir waren uns für nichts zu schade", sagt Völkening. Viel Geld bekamen die Lehrlinge allerdings nicht, rund 50 Mark betrug das schmale Gehalt einer Auszubildenden. Völkening: "Für Überstunden haben wir damals Strümpfe bekommen. Es war aber trotzdem eine schöne Zeit." Kaufen konnte man bei Hautau alles rund um den Stoff: von Röcken bis hin zur Bettwäsche und Teppichen. In der Blütezeit hatte der Betrieb rund 700 Beschäftigte.




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