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So war der Weihnachtsmarkt in Springe

SPRINGE. Ja – aber: So könnte man den ersten Weihnachtsmarkt unter der Regie des Eventmanagers Michael Jordan überschreiben. Zwar betonen alle Aussteller, dass sie mit dem Markt zufrieden gewesen seien. Jordan aber plant trotzdem schon die ersten Änderungen.

Prosit: Sina Moldehn (von links), Kamila Hische und Jill Kastorf trinken Kakao und Apfelpunsch. FOTOS: MISCHER
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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Alle Aussteller betonen, dass sie mit dem Markt zufrieden gewesen seien. Im vergangenen Jahr allerdings sei es noch ein wenig besser gewesen. Das mag allerdings auch am Wetter gelegen haben. Fest steht jedenfalls für Jordan, der die Organisation des Marktes in diesem Jahr erstmals übernommen hat, dass sich nächstes Jahr etwas ändern wird. Unter anderem wird der Markt erst am Sonnabend beginnen – und nicht schon am Freitag.

„Das war ein Totentanz am Freitag“, sagt Jordan. Er mutmaßt, dass an dem Tag ohnehin viele noch bei der Arbeit sind oder mit Wochenend-Einkäufen beschäftigt sind und daher keine Zeit für den Weihnachtsmarkt haben. Und auch die Verteilung einzelner Stände soll sich ändern: Während die Glühweinstände in diesem Jahr geballt nahe des Museums platziert waren, sollen sie 2018 mehr auf der Gesamtfläche verteilt werden. Dadurch sollen Besucher besser über das gesamte Gelände verteilt werden. Überdies plant der Eventmanager, alle Stände künftig näher beieinnander zu stellen. Unzufrieden ist Jordan aber nicht: „Am Sonnabend war die Resonanz gut, fast wie im Vorjahr“, bilanziert er. An Details will er aber feilen: Unter anderem am Bühnenprogramm, bei dem es am Sonntag einige Ausfälle gab. Aber auch größere Weihnachtsbäume sollen den Platz künftig zieren.

Eine Baustelle: Das Glühweindreieck nahe des Museums. Hier ist zwar noch kein Weihnachtsmarktbesucher verschollen – versackt aber sicherlich schon der eine oder andere. Immerhin ist die Auswahl an dieser Stelle des Marktes groß – dafür weiter oberhalb klein. Während SPD-Rats-Fraktionschef Bastian Reinhard an seinem Stand im Dreieck weißen Glühwein kredenzt, gibt es am Stand der Handballdamen Feuerzangenbowle. Wer‘s lieber rot mag, kommt an der Bude von Thomas Niedergesäß auf seine Kosten: Der Wisent-Glühwein wird zwar nach einem Geheimrezept gebraut, sieht aber ziemlich rot aus.

Da fliegen die Späne: Klaus Frost gestaltet einen Igel.
  • Da fliegen die Späne: Klaus Frost gestaltet einen Igel.

Bei Michael Müller aus Bad Münder, Carsten Nentwig aus Minden und Kazim Bahatepe aus Vlotho ist die Entscheidung gefallen. Sie stehen vorm Stand von Niedergesäß – aber nicht alle trinken Alkoholisches. Die Gruppe ist auf Durchreise, später am Tag wird ein Spiel von Hannover 96 angepfiffen. Darauf bereiten sie sich am Deister vor, danach geht‘s per Zug nach Hannover. „Ist super hier“, bilanziert Müller.

„Die Besucherzahl im vergangenen Jahr war nicht zu toppen“, meint indes Niedergesäß – und fürchtet, dass der kühle Wind in diesem Jahr einige Gäste davon abgehalten haben könnte, länger zu bleiben. Zufrieden zeigt er sich dennoch. Er hofft auf die frühen Abendstunden, „wir können uns aber nicht beklagen“.

„Letztes Jahr war mehr los“, sagt Sina Moldehn von den Handballdamen. Auch hier hofft man auf Sonntagabend. Der mehr Schnee – und weniger Wind bringt. Und damit eine stimmige Atmosphäre für den Springer Weihnachtsmarkt, der zum zweiten Mal auf dem Platz vorm Museum auf dem Burghof stattfindet. Und der dort wohl auch bleiben wird.



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