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So viele junge Menschen wie hier leben sonst nirgends in Hameln

Der Stadtteil „Süd“ umfasst eine Fläche von 3,7 Quadratkilometern. Hier leben rechnerisch nur 410 Einwohner auf einem Quadratkilometer, was dem großen unbewohnten Industriegebiet zuzuschreiben ist. Die Deisterstraße und -allee begrenzen den Stadtteil im Norden, der Ostertorwall im Westen, die Ohsener Straße und Guter Ort sind die südwestlichen Grenzen, und die Bahnlinie Hameln-Löhne ist der östliche Rand. Am Stichtag 31. Dezember 2009 lebten in der Südstadt 1519 Einwohner in 1020 Haushalten. Zum Vergleich:

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Der Stadtteil „Süd“ umfasst eine Fläche von 3,7 Quadratkilometern. Hier leben rechnerisch nur 410 Einwohner auf einem Quadratkilometer, was dem großen unbewohnten Industriegebiet zuzuschreiben ist. Die Deisterstraße und -allee begrenzen den Stadtteil im Norden, der Ostertorwall im Westen, die Ohsener Straße und Guter Ort sind die südwestlichen Grenzen, und die Bahnlinie Hameln-Löhne ist der östliche Rand. Am Stichtag 31. Dezember 2009 lebten in der Südstadt 1519 Einwohner in 1020 Haushalten. Zum Vergleich: Im einwohnerstärksten Stadtteil sind 10 778 Einwohner registriert. Der Ausländeranteil liegt mit 15,3 Prozent deutlich über dem errechneten Durchschnitt von 10,3 Prozent für das Stadtgebiet (ohne Ortsteile). Nur die Altstadt zählt noch mehr: 18,8 Prozent. Ebenfalls besonders hoch ist der Anteil der jungen Bevölkerung unter 25 Jahren. Er liegt bei 26,7 Prozent und damit höher als in jedem anderen Gebiet. Der Kaufkraft-Index in „Süd“ ist vergleichsweise niedrig und liegt bei 97,5. Niedriger ist er lediglich im Stadtbezirk Ost (95,9). In allen anderen Stadtteilen liegt der Index über 100. Über die Hälfte aller Gebäude (59 Prozent) in der Südstadt stammt aus der Zeit zwischen 1900 und 1945, inklusive der Fabrikgebäude, die sechs Prozent ausmachen. Lediglich drei Prozent sind in den letzten zehn Jahren entstanden.

Die politische Mehrheit der Südstädter wählte bei der Bundestagswahl 2002 links, nämlich 52,2 Prozent die Sozialdemokraten. Zusammenfassungen für die Wahl 2008 liegen für die Stadtteilbezirke nicht vor. Die CDU-Wähler kamen damals auf 32,5 Prozent, die Grünen auf 5,8, die FDP auf 5,1 und die Sonstigen auf 3,1 Prozent.

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Im Rahmen einer Milieu-Studie zu Marktforschungszwecken hat das Institut Sinus Sociovision aus Heidelberg für die Südstadt Folgendes ermittelt: Wie in den anderen Bereichen auch, leben hier viele sogenannte Traditionsverwurzelte (19 Prozen), die häufig aus der Nachkriegsgeneration stammen und Sicherheit und Ordnung schätzen. Die zweitgrößte soziokulturelle Gruppe bildet die bürgerliche Mitte (17 Prozent), die eher statusorientiert ist und dem Mainstream folgt. Sie streben nach sozialer und beruflicher Etablierung. Das drittstärkste Milieu sind die Konsum-Materialisten, die versuchen, mit den Konsumgewohnheiten der „Mitte“ mitzuhalten, um gegebenenfalls soziale Benachteiligungen zu kompensieren. bha

Die Südstadt in Zahlen




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