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Förderprogramm für Umbaumaßnahmen

So lange wie möglich zu Hause wohnen

Samtgemeinde Nienstädt (jl). Die Samtgemeinde Nienstädt will ältere Bürger dabei unterstützen, so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden zu leben. Der Werksausschuss des Rates hat ein Förderprogramm empfohlen, aus dem die Beratungskosten für altersgerechte Umbaumaßnahmen bezuschusst werden sollen.

Samtgemeindebürgermeister Rolf Harmening (SPD) hatte es in der konstituierenden Ratssitzung im November angekündigt, und nun folgt Teil eins der Umsetzung. Nienstädt müsse es alten Menschen ermöglichen, so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden zu leben, hieß die entsprechende Passage von Harmenings "Regierungserklärung". In der Sitzung des Werksausschusses ließ der Bürgermeister Details folgen. Er verwies darauf, dass es in der Samtgemeinde etliche ältere Menschen gibt, die zu Hause und nicht in Heimen wohnten und gepflegt würden. Doch viele Wohnungen und Häuser entsprechen nach der Einschätzung Harmenings nicht den Anforderungen von Menschen mit Alters-Behinderungen. Da seien Türen zu schmal für Rollstühle, Stufen im Weg, Treppen unüberwindbar, Sanitärräume nicht behindertengerecht. Zu den nötigen Umbaumaßnahmen hätten alte Menschen oft keinen Mut oder keine Nerven, weil dies oft mit viel Stress verbunden sei. Da soll das neue Förderprogramm eingreifen. Die Samtgemeindewerke als 100-Prozent-Tochter der Samtgemeinde will in enger Zusammenarbeit mit der Kreissiedlungsgesellschaft ("Wohnbau") eine kompetente Beratung durch Fachingenieure bei solchen Umbauten als Zuschuss anbieten. Gedacht sind an zehn Beratungsstunden pro Baumaßnahme. Wie groß der Fördertopf für dieses neue Angebot sein soll, will der Werksausschuss zu einem späteren Zeitpunkt festlegen. Im Wirtschaftsplan der Samtgemeindewerke für dieses Jahr sind auf jeden Fall 80 000 Euro vorgesehen. Diese Summe ist sowohl für Zuschüsse für Energiesparmaßnahmen in Privathäusern als auch für das neue Förderprogramm vorgesehen.




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