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800 Fans feiern Suzi Quatro im Aegi – NDZ-Leser treffen Musik-Ikone

So klingt Rock ’n’ Roll

NDZ exklusiv: Gundi und Manfred Reichelt nehmen Suzi Quatro kurz vor Showbeginn in ihre Mitte. Fotos: Lars Andersen

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Lars Andersen

Hannover. Wenn eine Künstlerin den Namen „Queen Of Rock ’n’ Roll“ verdient, dann ist es ohne Zweifel Suzi Quatro. Auch nach rund 55 Jahren hat die US-Amerikanerin nichts von ihrer Ausstrahlung verloren, rockt immer noch ohne Verfalldatum mit ihren energiegeladenen Shows durch die Konzerthallen. Mit ihrem aktuellen Album „No Control“ im Tourgepäck, machte sie am Mittwoch einen Abstecher in die Landeshauptstadt und zelebrierte die hohe Kunst des Rock ’n’ Roll.

Unter den Konzertbesuchern auch Gundi und Manfred Reichelt, die im Rahmen einer NDZ-Verlosung ein exklusives Treffen mit der Künstlerin gewannen. Bereits 30 Minuten vor Konzertbeginn kam es zum Showdown im Backstage-Bereich des Theaters am Aegi. „How are you“ begrüßte die 68-Jährige die beiden Bakeder, die den Rockstar sofort für ein gemeinsames Foto in ihre Mitte nahmen. „Suzi Quatro einmal persönlich kennenzulernen, war schon ein tolles Erlebnis. Für dieses Treffen haben uns einige Freunde sehr beneidet“, schwärmte Gundi nach dem Meet & Greet.

Kurze Zeit später stand die sechsfache Otto-Gewinnern auf der Bühne und begann mit „The Wild One“ ihre schweißtreibende Show. Kurz danach der Song „Stumblin‘ In“, den sie 1978 mit dem damaligen Smokie-Sänger Chris Norman aufnahm. Den Titel sang sie an diesem Abend mit ihrem Gitarristen Tim, der schon seit geraumer Zeit für die gebürtige Detroiterin den Sechssaiter zupft. Begleitet wurde die Sängerin vom textsicheren Publikum, das insbesondere diesen Ohrwurm mit viel Beifall bedachte.

Suzi Quatro eröffnete ihre Show mit „The Wild One“.

Mit „48 Crash“ folgte einer ihrer größten Hits, der sie 1973 weltweit in die Hitparaden katapultierte und zum Superstar machte. Zu dieser Zeit war sie einige der wenigen Frauen, die sich in der Männer-Domäne „Rock ’n‘ Roll“ einen festen Platz erspielt hatte. „Rocking In The Free World“ – grandios, wie die Wahl-Hamburgerin diesen Neil-Young-Titel interpretierte und dafür den wohlverdienten Applaus des Publikums erhielt. Aber es gibt auch die ruhigen Töne – Suzi Quatro setzte sich ans Klavier, um mit „Can I Be Your Girl“ an ihren verstorbenen Vater zu gedenken. „Ihm verdanke ich meine musikalische Karriere“, erzählte sie.

Das „Suzie Q“ perfekt die unterschiedlichsten Musikstile bedient, wird bei dem calypso-angehauchten Titel „Love Isn’t Fair“ deutlich. Da schunkelten die Begleitmusiker mit ihrer Chefin beschwingt über die Bühne, was Dr. Quatro wohlwollend mit einem Lächeln unterstrich. Bereits 2016 erhielt sie den Ehrendoktor, verliehen von der Anglia Ruskin University im englischen Cambridge, für ihre Verdienste um die Musik. Zum Schluss gibt es Standing Ovation für eine Entertainerin, die sich dem Rock ’n’ Roll noch immer auf eine ganz besondere Weise verschrieben hat.



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