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So geht das sichere Surfen

Immer mehr Kinder und Jugendliche werden im Internet bedroht oder bloßgestellt. Mobbing gibt es nämlich nicht nur im echten Leben, sondern auch im World Wide Web: Da heißt das dann Cybermobbing. Man erhält gemeine E-Mails oder fiese Nachrichten bei ICQ. Oder es werden Bilder von einem online gestellt, auf denen man nicht so gut getroffen ist. Das verunsichert die betroffenen Kinder und Jugendlichen sehr.

Gegen Cybermobbing kann man sich nur schlecht wehren, weil man oft nicht weiß, wer dahintersteckt. Viele Absender bleiben anonym, also unerkannt. Meistens haben die Opfer aber eine Vermutung, wer dahintersteckt. Oft sind es andere aus der Schule.

Wird man gemobbt, ist es wichtig, die Probleme nicht für sich zu behalten, sondern mit Eltern, Freunden oder anderen vertrauten Personen darüber zu sprechen.

Um sich erstmal zu wehren, ist es bei vielen Chat-Programmen oder Mitmachportalen möglich, die Personen, die einen belästigen, zu blockieren oder dem Betreiber der Seite einfach Bescheid zu sagen.

Das Internet hat natürlich auch positive Seiten. Man kann auf interessanten Seiten surfen, Leute kennenlernen, online spielen oder mit Freunden chatten. Aber man sollte aufpassen! Denn beim Chatten im Internet weiß niemand genau, ob die andere Person wirklich die ist, für die sie sich ausgibt. Vielleicht sitzt am anderen Computer statt einer pferdebegeisterten Spielkameradin in Wirklichkeit nämlich jemand, der es mit einem nicht so gut meint. Der richtige Name, die Adresse oder Telefonnummer gehören gerade bei Kindern nicht ins Internet.

Mit einem Spitznamen, einer Art Künstlernamen im Internet, ist man sicherer. Bei Seiten wie „Schüler VZ“ kann jeder sein eigenes Profil erstellen und Fotos hochladen. Bei den Fotos sollte man sich auch überlegen, was man genau online stellt. Ist das Foto nämlich einmal hochgeladen, bleibt es im Internet und kann in die Hände von Personen geraten, die einem möglicherweise schaden wollen. Darum ist es besser, nicht so genau auf den Fotos erkennbar zu sein. Ungeeignet sind auch Bilder aus dem letzten Badeurlaub auf Mallorca. Natürlich möchte jeder auf Fotos gut aussehen, aber zu viel Haut sollte man im Internet nicht zeigen.

Übrigens ist es besser, sich nicht mit völlig Fremden aus dem Internet zu verabreden. Und wenn doch, dann nur in Begleitung von einer anderen Person, zum Beispiel von einem guten Freund.

Wenn man also einige Regeln beachtet, macht das Surfen im Internet nicht nur Spaß, sondern ist auch sicher. ver/mau

Im Internet findet Ihr übrigens auch die Artikel von dieser Seite. Guckt mal auf www.dewezet.de unter „Lokales“ bei „Dossiers“ und dann bei „Kinderkram“. Da kann man alles noch mal nachlesen.




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