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Stabs- und Hunstiger-Pokalschießen der Bürgerschützen Obernkirchen

Siegerehrung mit Blitz und Donner

Obernkirchen (rd). Pünktlich, fast wie bestellt, bekamen die Obernkirchener Bürgerschützen das schon den ganzen Tag angekündigte Unwetter mit voller Wucht zu spüren: Der letzte angemeldete Schütze des Beeker Rotts gab seinen letzten Schuss in eine weiße Wand aus Hagel und Regen ab. Man hatte den Eindruck, jemand hätte eine Milchglasscheibe vor den Schießstand gestellt.

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Am Sonnabend vor zwei Wochen stand um Punkt 14 Uhr der erste Schütze der eingeteilten Rotts im Schützenhaus des SV Rösehöfe, um sich für das Schießen um die zwei beliebten Wanderpokale anzumelden. Die Feuerwerker der Bürgerschützen, Stefan Meier und Jörg Weigel, übernahmen die Leitung des Schießens und die Standaufsicht. Am zweiten Tag übernahmen diese Aufgabe die Feuerwerker Günter Kaspar und Gerhard Nitz für das ausrichtende Rott Strull. Nach der letzten Anmeldung konnte Rottführer Jochen Manzke 120 Schützen aus zehn Bürgerrotts begrüßen. Das zum Schluss eintretende kurze Unwetter gab dem Rottführer eine Verschnaufpause seine Auswertung durchzuführen, die um 18.45 Uhr an den Stadtkommandanten Wolfgang Anke übergeben wurde. Insgesamt haben 120 Leute an dem Schießen um den Stabs- und Hunstiger-Pokal teilgenommen. Am stärksten war das Rott Beeke mit 28 Schützen vertreten, gefolgt vom Rott Strull mit 21 Schützen und dem Rott Hütte mit 19 Teilnehmern. Somit ging der Geldpreis für das stärkste Rott an das Rott Beeke, der vom Stabszahlmeister Stefan Eckert übergeben wurde. Der vom Stab für das beste Mannschaftsergebnis, bestehend aus den besten vier Schützen eines Rotts, übergab Stadtkommandant Wolfgang Anke ebenfalls an das "Rott Beeke" mit einer Ringzahl von 183, mit den Schützen Ralf-Jens Frevert (48 Ring), Gerd Hombeck (46 Ring), Lutz Döring, der in die Hagelwand 45 Ring schoss und Dietrich Steinmann (44 Ring), gefolgt vom Rott Krainhagen mit 183 Ring und dem Rott Vehlen mit 182 Ring. Der Hunstigerpokal sollte in Vertretung des Stifters ebenfalls von Wolfgang Anke an den Sieger Robert Rudolf (28 Ring) vom Rott Vehlenüberreicht werden, der jedoch bei der Ehrung nicht persönlich anwesend war. Ringgleich, nur mit einem schlechteren Teiler, schnitten Michael Schlusche und Stephan Anke, beide vom Rott Herz, ab. Der nächste Event des Rotts Strull ist übrigens der Königsball am 13. September in der Liethhalle.

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