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Sieben Verletzte nach Brand

Bad Münder. Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus sind gestern Abend gegen 18.30 Uhr vier Erwachsene und drei Kinder zum Teil schwer verletzt worden. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass ein Kind in einem Schlafzimmer mit einem Feuerzeug gespielt hat und das Feuer verursachte.

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Die sieben Verletzten befanden sich beim Ausbruch des Brandes in einer Wohnung im Obergeschoss des Mehrfamilienhauses. Alle wurden mit Rauchgasvergiftungen an den Rettungsdienst übergeben. Besonders schwer verletzt wurde ein Mann, der zunächst versucht hatte, die Flammen selbst zu löschen.

In der ersten Alarmierung der Feuerwehr hieß es, dass sich noch Personen im brennenden Gebäude befinden. „So etwas ist immer eine ganz besondere Situation, eine besondere Belastung für die Einsatzkräfte“, erklärt der stellvertretende Stadtbrandmeister Heinrich Jochim. Beim Eintreffen der Wehren kümmerten sich jedoch bereits Nachbarn um die Verletzten.

Als ein Kameramann vor Ort eine Bewegung hinter einem verqualmten Fenster der Brandwohnung festhielt, entstand kurz Aufregung an der Brandstelle. Die Einsatzleitung der Feuerwehr konnte nicht ausschließen, dass sich noch eine Person im brennenden Zimmer befand, und ließ weitere Feuerwehren sowie Rettungsdienste alarmieren. Später stellte sich heraus, dass sich bereits die ersten Einsatzkräfte in die Wohnung vorgearbeitet hatten und kurz im Qualm am Fenster zu sehen waren. „Es war dennoch absolut richtig, die Beobachtung zu melden“, erklärte Feuerwehr-Pressesprecher Marko Klose.

Gegen 19 Uhr meldete die Feuerwehr, dass der Brand unter Kontrolle war. Kurze Zeit später nahmen Ermittler der Polizei vor Ort ihre Arbeit auf.

Aufgrund der starken Verqualmung konnten auch andere Mieter ihre Wohnungen nicht wieder betreten – die Polizei versiegelte das Gebäude.jhr



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