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TuS Kleefeld stößt in die offene Wunde

Sieben auf einen Streich gegen den VfL Bückeburg

Frauenfußball (pm). Alle Serien halten beim VfL Bückeburg. Das Schlusslicht der Bezirksoberliga hat im sechsten Saisonspiel zum sechsten Mal verloren und steht ohne Punkt am Tabellenende. Aber auch das Verletzungspech bleibt dem Team von Trainer Michael Prawitt ununterbrochen treu. Zwar kehrte Torfrau Katharina Bialata beim 0:7 gegen den TuS Kleefeld zumindest für eine Hälfte in den Kasten zurück. Da aber mit Nina Schlupp erneut eine Stammspielerin erkrankt ausfiel, standen nach Bialatas berufsbedingtem Ausscheiden zur Pause wieder nur zehn VfLerinnen auf dem Feld.

Die Kleefelderinnen nutzten diese Schwäche und stießen in die offene Wunde des VfL. Sie spielten körperbetont und erzeugten viel Druck. Vor allem das Sturmduo mit Sarah Peters und Julia Koch wirbelte. "Das Spiel fand größtenteils in unserer Hälfte statt. Unserem Team fehlte nach den vorherigen Spielen der Mut zum offensiven Auftreten", erklärte VfL- Sprecher Gerhard Hävemeier. Zur Pause hatten Sarah Peters (6. und 40. Minute) und Koch (26.) bereits ein 3:0 vorgelegt. Dannübernahm Julia Danziger die Rolle der Torfrau und musste das 4:0 von Linda Peters (65.) hinnehmen, die im Nachsetzen traf. Nach Kochs zweitem Treffer (75.) erhöhte Mareike Hess auf 6:0 (80.). Unglücklich fiel das letzte Tor der Gäste, als Kira Kröger der Ball im eigenen Fünfmeterraum über den Schlappen rutschte und der VfL-Verteidigerin damit ein Eigentor unterlief (89.). VfL: Bialata, Kinabali, Busch, Hävemeier, Bauer, Reygers, Kayaoglu, Kröger, Papenheim, Weber, Danziger.




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