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DLRG Hameln weist neue Wachgänger ein / Verantwortungsvolle Aufgabe erfordert Teamgeist

Sie übernehmen die Wasserwacht

Hameln. Insgesamt 28 Wachgänger haben sich im DLRG-Jugend- und Schulungsheim zum Saisonstart für den Wachdienst einweisen lassen. Einsatzleiter Peter Breitkopf sowie sein Stellvertreter Malte Stock hatten ein Programm zusammengestellt, das neben vielen allgemeinen Informationen und Hinweisen auch die Einweisung in die DLRG-Wachstation und deren Beflaggung sowie Erste-Hilfe-Übungen, Knotenkunde, das Vermitteln von grundlegenden Kenntnissen im Umgang mit den Funkgeräten und das Slippen der Boote umfasste. Etliche „alte Hasen“ waren dabei, aber auch zwei Erwachsene und sechs Jugendliche als „Neulinge“.

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Peter Breitkopf stellte zunächst die anwesenden Bootsführer Christoph Thiel, Friederike John, Janina Breitkopf, Norbert Meyer und Julius Reiner als Bootsführerschein-Anwärter vor, die als Verantwortliche die Wasserwächter unterstützten. Breitkopf: „Wir machen unsere Arbeit professionell. Man erwartet von uns souveränes Auftreten. Wir sind Vorbild“, lauteten seine klaren Ansagen an die Jugendlichen. Vorsitzender Norbert Meyer übernahm die Schulung im Funken. Die Wachgänger lernten Fachbegriffe wie Funkfrequenzen, Standardkanal, Funktagebuch und Sternverkehr kennen. „Wir können alle miteinander singen, sprechen kann nur einer. Und kein bitte, kein danke, keine Floskeln, das Ansprechen erfolgt nur mit Rufnamen und Siezen, bitte“, bläute Norbert Meyer den Interessierten ein, ließ alle die Verschwiegenheitsverpflichtung unterschreiben und sodann üben: „Adler Hameln 22. Hier Adler Hameln 51. Frage nach dem Standort, Kommen.“ Gekicher gab es reihum, als Norbert Meyer zur Aussprache der Zahlen überging. „Fünneff“ für 5 und „zewwölff“ für 12 können sich nun alle anhand der verteilten Übersichtsliste gut merken. Danach erhielten „die Neuen“ Andreas, Felix, Nico, Norina, Maximilian, Robin, Sara-Josefine und Swantje ihre roten T-Shirts als kleines Dankeschön der Ortsgruppe, das das Zugehörigkeitsgefühl steigern soll. „Und bitte immer mit Einmal-Handschuhen, Stift und Papier in der Hosentasche“, gab ihnen Peter Breitkopf mit auf den Weg. In drei Gruppen an drei wechselnden Stationen fanden die Einweisungen statt.

Felix, Henri, Imre, Julia, Lisanne, Meike, Nico, Norina und Sara-Josefine lernten bei Norbert Meyer und Julius Reiner am „Greif zu“ die Ankerkette und Leine kennen. Sie erfuhren, dass man ankündigt „Ich komme an Bord“ und dass die Sitzflächen „Duchten“ heißen. Danach wurde noch die DLRG-Flagge vorschriftsmäßig gehisst – eine der Tätigkeiten, die morgens beim Besetzen der Wachstation ansteht.

Ceren, Jonica, Julius, Louis, Laura, Lennart, Lina, Marco, Maximilian und Maximilian wurden währenddessen von Janina Breitkopf die Räume der Wachstation gezeigt. Sie gab zudem Hinweise zum kameradschaftlichen Verhalten auf engstem Raum. Christoph Thiel als Erste-Hilfe-Ausbilder simulierte dort mit dem 12-jährigen Jonte einen Fahrradunfall mit klaffender Kopfwunde und einer Schnittwunde am Finger. So konnte der Umgang mit dem Verbandskasten und dem Erste-Hilfe-Rucksack anschaulich geübt werden. „Immer Handschuhe an! Das Pflaster ist ein Wundschnellverband“ wissen jetzt alle. „Kümmert Euch um die Person. Sprecht mit ihr“, beriet Christoph Thiel Lennart, Lina, Louis und Marco, die sich zu viert um Jonte kümmerten.

Andreas, Ben, Erin, Janine, Melvin, Michelle, Robin, Swantje und Torben knoteten derweil bei Malte Stock und Peter Breitkopf, was das Zeug hielt. Den „Seestern“ lernten sie als Hochwasserboot kennen, das deshalb rundherum eine Reling hat, damit es bei Niedrigwasser und auf der Straße geschoben werden kann.

Mittags wurden gemeinsam Würstchen und selbst gemachter Salat gegessen. Rundum abwechslungsreich und kameradschaftlich endete so am Spätnachmittag die Einweisung der „Bootsgasten“ wie sich die Teilnehmer nun fortan nennen dürfen.

Beim traditionellen „Anfahren“ am Sonntag, 10. Mai 2015, konnten die Bootsgasten bereits stolz zeigen, was sie gelernt hatten und erfuhren auch, was sie vielleicht noch üben müssen. An diesem Tag begann offiziell die Sommersaison für die DLRG-Ortsgruppe Hameln, die ihren Wachdienst an der Weser in den Sommermonaten sonn- und feiertags von 9 bis 18 Uhr leistet und zusätzlich die Weser auch bei Sonderveranstaltungen absichert.



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