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Sie pflügen und sie säen – für die Tradition

Bakede. Mit mehr als 3000 Besuchern hat es beim Treckertreffen in Bakede wieder standesgemäß gebrummt. Laut Veranstalter Kurt Westphal wurde die Rekord-Gästezahl aus dem Jahr 2008 erneut erreicht. Das Interesse an der Arbeitsweise der alten Landmaschinen ist ungebrochen.

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Mit einem fröhlichen Lachen verabschiedete Westphal gestern die zahlreichen Trecker- und Oldtimerfreunde, die seiner Einladung nach Bakede gefolgt waren. Sie bestiegen ihre Lanz Bulldogs, MANs oder Hanomags und tuckerten zurück in ihre Heimat im Auetal, in Apelern, Esperde, Bredenbeck – manche kamen sogar aus Pattensen und Hannover, um ihre Maschinen der Öffentlichkeit vorzustellen. Der erste Vorsitzende der Sünteltaler Oldtimer- und Treckerfreunde war rundum zufrieden mit dem Verlauf des dreitägigen Festes.

Das Wetter habe prima mitgespielt, und die Vorführungen unter dem Motto „Pflügen und Säen“ seien reibungslos abgelaufen. Die jungen und älteren Besucher begeisterten sich an den knatternden Zweitaktern aus den 30-er bis 70-er Jahren. Eine kleine Sensation war sicherlich der Hanomag WD 26 aus dem Jahr 1925. Den hatte ein Sammler aus Moringen im Solling mitgebracht – der Traktor gilt als letztes Exemplar seiner Art in Deutschland.

Bereits am Freitagabend reisten viele Oldtimerfreunde an. Sie trafen sich an der Scheune von Wilhelm Werhahn an der Waldstraße in Bakede. Beim Lagerfeuer klönten die Teilnehmer ausgiebig – viele der Oldtimerfreunde kennen sich seit Jahren, Freundschaften sind entstanden. Die Gespräche drehten sich nicht nur um die Fahrzeuge, sondern auch die Feldarbeit anno dazumal.

Nach den ersten Landmaschinen-Vorführungen konnten die Gäste am Sonnabend zu Rundfahrten durch Bakede aufbrechen – natürlich auf alterwürdigen Fahrzeugen. Für Bratwürste, Steaks, Pommes und Getränke sorgte der Förderverein Freibad Fischertal. Matjes mit Folienkartoffeln sowie ein reichhaltiges Kuchenbuffet rundeten das Angebot ab.

Westphal freute sich über das gute Wetter – und die ausgesprochen gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Landwirten. Sie hatten Felder und Wiesen als Park- und Ausstellungsflächen zur Verfügung gestellt, die Scheune durfte für die Bewirtung genutzt werden. Das Vereinsziel sei zu verhindern, dass die Funktionsweisen der alten landwirtschaftlichen Geräte in Vergessenheit geraten. „Das gelingt mit solchen Treffen hervorragend“, strahlte Westphal.oe



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