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Freiwillige Feuerwehr Reinerbeck besteht seit 80 Jahren / Frank Glöckner geehrt

Sie löschen nicht nur, sie feiern auch

Reinerbeck. „Die Ortswehren sind ein starker Pfeiler der Dorfgemeinschaft – das trifft in besonderem Maße auf Reinerbeck mit seinen 410 Einwohnern zu. Hinter den Einsatzkräften von 50 aktiven Feuerwehrleuten, 15 noch in der Altersabteilung, 22 in der Jugendwehr und 66 Fördernden stehen die Familien und auch ihre Arbeitgeber.

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VON WILLI JÜRGENS

Das ist die Bilanz dieses Feuerwehrfestes zum 80-jährigen Bestehen der Ortswehr Reinerbeck und verdient Dank und Anerkennung“, mit diesen Worten gratulierte Bürgermeister Bernhard Wagner den Reinerbeckern und dazu komme noch, dass in der Jugendwehr eine ganz tolle Jugendarbeit geleistet werde. Ortsbrandmeister Torsten Pieper ließ in seiner Festansprache „80 Jahre Freiwillige Feuerwehr Reinerbeck“ Revue passieren von der Gründung am 29. April 1934 bis zu diesem 80. Geburtstag. Hier gedachte er besonders der Wehrführer Wilhelm Pieper, Wilhelm Hobein, Heinz Brakemeier, Fritz Pettig, Rüdiger Kreft und Torsten Pieper (Reiner Straße) für ihren in acht Jahrzehnten ehrenamtlich geleisteten Einsatz, insbesondere bei den Großbränden: 1957 Hof Düfel in Duensen, 1980 Wohnhaus Jürgens in Bruch und 1987 Hof Kaufmann in Reine.

„Doch wir löschen nicht nur, wir feiern auch – am1. Mai und am Osterfeuer sowie jetzt dieses Fest. Hier danken wir allen helfenden Händen, den Spendern und Familie Uhlenbrock für die Bereitstellung ihrer großen Halle, die wir in einer beispielhaften Arbeitsleistung in eine tolle Festhalle verwandelt haben“, so Ortsbrandmeister Torsten Pieper abschließend. Gratulationen übermittelten auch Ortsbürgermeisterin Christa Jakobi, der stallvertretende Gemeindebrandmeister Jörg Pyka und der stellvertretende Abschnittsleiter West, Karsten Redeker. Der hatte eine kleine Überraschung parat: Er zeichnete den Ersten Hauptfeuerwehrmann und langjährigen stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart Frank Glöckner mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst aus. Den Abschluss der Gratulationscour bildeten die Grußworte vom Singkreis Reinerbeck, vom MGV Reinerbeck, vom Junggesellenclub Reinerbeck,vom SoVD Reinerbeck, den Kyffhäusern aus Reine,dem TSV Reher, dem DRK Reher und der Trimm-Dich-Gruppe aus Grießem.

Wer feiert, muss sich auch stärken: Insgesamt 400 Gäste labten sich an der großen Vesper – eine gute Grundlage für den Festball mit der „Californian Dance Band“ aus dem Lipperland, die nicht ganz den Erwartungen der verschiedenen Altersgruppen entsprach. Den Abschluss des Festes, das mit einer Disco begonnen hatte, bildete der Festumzug mit 33 Feuerwehren, Vereinen, Verbänden und Ehrenwagen durch das geschmückte Reinerbeck – drei Musikkapellen sorgten für denrichtigen Marschtritt. Die „Blaskapelle Dehmke“, das„Lipperland-Orchester“ aus Alverdissen und der „Fanfarenzug Musketiere Barntrup“ brachten auch nach dem Umzug mit ihrer schmissigen Musik gute Stimmung nicht nur bei der „Torten- und Kuchenschlacht“, sondern auch bis zum Abend in die Festhalle.

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Reinerbecks Feuerwehr mit Jugendfeuerwehr vor dem Gerätehaus. wj

Ehrung des Ersten Feuerwehrmannes Frank Glöckner für 40 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr. wj



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