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11 000 Fans feiern die amtierende R’n’B/Pop-Prinzessin Rihanna in der TUI Arena

Sie ist noch immer der Pop-Diamant unter den Pop-„Diamonds“

„Die the moment, I’m prepared to die in the moment, I’m prepared to die in the moment, I’m prepared to die in the moment“ – ein fast unspektakulärer Auftakt, denn züchtig am Bühnenrand kauernd, eingehüllt in eine lange schwarze Robe, performt Rihanna „Mother Mary“. Danach der Song „Presh Out The Runway“, bei dem die Königin des Pop wie ein 3000-Karäter funkelt und im wahrsten Sinne des Wortes in die Vollen geht, denn die 25-Jährige greift ungeniert dahin, wo auch Michael Jackson bei seinen Livekonzerten immer gerne Hand angelegt hat – Uah, Schnappatmung bei den männlichen Fans.

„Sex sells“, das weiß auch Rihanna, die weiter „Schritttempo“ fährt und mit ihrer Traumfigur kokettiert. Ja, singen kann sie natürlich auch, doch es hat oft den Anschein, dass ihre erotischen Showeinlagen beim männlichen Geschlecht ebenso viel Anklang finden, wie ihre Songs.

Von Song zu Song versprüht die gebürtige Barbadierin mehr und mehr ihr Bad-Girl-Image – ihr Alkoholkonsum und exzessives Feiern trugen bereits im Vorfeld dazu bei, dass die Fashion-Ikone schon immer vor ihren Auftritten recht ordentlich ins Rampenlicht gesetzt wurde.

Dass sie auch eine Augenweide ist, weiß die 1,73 Meter große Sängerin – mit unter anderem sieben Grammys, zwei Brit-Awards, drei World Music Awards, fünf American Music Awards und fast 40 Millionen verkauften Tonträger gehört der Megastar zu den erfolgreichsten Sängerinnen weltweit.

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Wenn schon, denn schon – Rihanna beim Ganzkörpereinsatz.

Erst nach 30 Minuten folgt mit „Rude Boy“ ihr erster Top-10-Single-Hit – danach ist die Bühne leer gefegt. „What’s My Name“ läutet den ersten Showdown an diesem Abend ein – wenig später schießen bei „Jump“ Feuerfontänen aus dem Bühnenboden – es wird mächtig heiß um Rihanna.

„Now that it’s raining more than ever, know that we’ll still have each other - you can stand under my umbrella“ – die TUI Arena im Rihanna-Fieber – 11 000 Fans singen einen ihrer größten Hits mit. „Rockstar 101“ erklingt – Rihanna wechselt vom rechten Bühnenrand zum linken, post vor Gitarrist Nuno Bettencourt, der auch schon Tourgitarrist auf ihrer „Last Girl On Earth“ Tour (2010 bis 2011) und ihrer „Loud Tour“ (2011) war – eben ein richtiger Rockstar, denn sonst verdient der Musiker seine Brötchen mit der Hardrock-Band Extreme.

Bei „What Now“ schraubt Rihanna einen Gang zurück, räkelt sich lasziv auf den Bühnenpodesten, ruft zum wiederholten Mal „Hannooooooover“, tänzelt danach wie ein Pfau über den Catwalk. 25 Songs prasseln auf das begeisterte Publikum nieder – dabei hat man oft das Gefühl, dass viele Stücke in Kurzform performt werden.

Ansagen gibt es kaum – die Songs gehen mehr oder weniger nahtlos ineinander über – dafür aber immer wieder Kostümwechsel. Mal trägt die Sängerin Overknee-Stiefel und Hotpants, überrascht mit tiefem Dekolleté und blankem Bauch, mal präsentiert sie sich in schwarzem Leder, mal mit schwarzer Robe – ein Hingucker ist Rihanna allemal.

In der Nachspielzeit erklingt unter anderem ihr Nummer-1-Song „Diamonds“ – der musikalische Hochkaräter funkelt wie ein Stern am Himmel – „Rien ne vas plus“. Noch einmal gibt es ein Handy-Gewitter – noch einmal wird es hell in der TUI Arena – schööööön.




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