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Altar der St. Dionysius-Kirche restauriert

Sichtbare Holzstruktur statt weißer Tünche

Nettelrede (jhr). Thomas Kräckel-Hansum, Diplom-Restaurator aus Hildesheim, hat ganze Arbeit geleistet: Im August hat er angefangen, den Altar der Sankt-Dionysius-Kirche in Nettelrede zu restaurieren, jetzt hat er die Arbeiten abgeschlossen. Im Gottesdienst am 23. Oktober kann die Gemeinde erstmals einen Blick auf das neue alte Schmuckstück in der Blickachse der Kirche werden.

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Zur Restauration hatte Kräckel-Hansum den Altar in die Werkstatt der Tischlerei Wehrhahn bringen lassen. Seniorchef Wilfried Wehrhahn, Vorsitzender des Kirchenvorstandes, zeigte sich wie auch Diakon Bernd Petermann sehr angetan von der Arbeit des Restaurators.

Bereits während der Kirchensanierung im Jahr 2008 hatten Experten über Freilegungsfenster im Altar festzustellen versucht, ob sich unter der weiß-grauen Farbe von 1964 noch Reste der ursprünglichen Bemalung finden. Kräckel-Hansum legte sie jetzt frei und restaurierte ihn so, wie ihn Baumeister Conrad Wilhelm Hase im Jahr 1864 für die Kirche vorgesehen hatte. Als Vorlage dienten auch alte Skizzen. Finanziert wurde die Restaurierung durch Spenden der Gemeinde und Mittel des Amtes für Bau- und Kunstpflege der Landeskirche.



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